Förderverein Balkantrasse
Hoffen auf den Ausbau des Wupperwegs

Der geplante Ausbau des Wupperwegs zwischen Schusterinsel und Tierheim rückt möglicherweise näher. Foto: Gabi Knops-Feiler
  • Der geplante Ausbau des Wupperwegs zwischen Schusterinsel und Tierheim rückt möglicherweise näher. Foto: Gabi Knops-Feiler
  • hochgeladen von Angelika Koenig

Leverkusen (gkf). Der geplante Ausbau des Wupperwegs zwischen Schusterinsel und Tierheim rückt möglicherweise wieder näher. Beim Treffen des Fördervereins Balkantrasse im Waldhaus Römer berichtete Vorsitzende Petra Haller von vorsichtigem Optimismus.
Der Weg entlang der Wupper ist derzeit nur ein schmaler Trampelpfad. Mit dem Fahrrad lasse er sich zwar befahren, „wenn man in der Spur bleibt“, so Haller, doch seit Jahren gibt es den Wunsch nach einer befestigten Verbindung. Politik und Förderverein unterstützen das Vorhaben grundsätzlich, aus der Verwaltung gab es jedoch immer wieder Einwände. Spätestens nach dem Hochwasser galt das Projekt lange Zeit als kaum realisierbar. Inzwischen könnte sich die Lage geändert haben. Der Wupperverband prüft, an mehreren Deichabschnitten die bisherige Widmung aufzuheben – auch auf dem Teilstück entlang der Balkantrasse. Ein entsprechender Antrag liegt derzeit bei der Bezirksregierung Köln. Sollte diese zustimmen, könnte der Weg ausgebaut werden. Der Förderverein hat bereits seine Unterstützung zugesagt: 150.000 Euro will er für das Projekt bereitstellen. Das entspricht in etwa dem Eigenanteil der Stadt, falls die rund 600.000 Euro teure Maßnahme durch Landesmittel gefördert wird. „Damit rückt der Ausbau, den wir schon lange anstreben, wieder näher“, sagte Haller.
Bei den Vorstandswahlen gab es zudem eine Veränderung: Jürgen Wasse legte sein Amt als zweiter Vorsitzender aus Altersgründen nieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder Torsten Fröse. Petra Haller bleibt weiterhin Vorsitzende des Vereins.
Auch über kleinere Maßnahmen entlang der Trasse informierte der Vorstand. Zwischen dem Pattscheider Bahnhof und der Neukronenberger Straße wurden auf Initiative von Imker Reinhold Glüsenkamp zehn neue Bäume gepflanzt. Aus Sicherheitsgründen sollen außerdem einige Stufen zwischen dem ehemaligen Bahnhofsgebäude und der Rampe entfernt werden. Eine mögliche Rückkehr des Schienenverkehrs auf die Balkantrasse spielt hingegen keine Rolle mehr. Zwar hatte der Rat vor einigen Jahren noch die Beteiligung an einer Vorstudie beschlossen, zog sich später jedoch aus Kostengründen wieder zurück.

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RAG - Redaktion

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