"Krach en de Bud"
Kegelclub feiert seinen 400. Kegelabend
- Alle zwölf Mitglieder waren beim Jubiläumskegeln mit dabei.
- Foto: privat
- hochgeladen von Irmgard Bracker
Rheidt. Seit fast 34 Jahren wird gemeinsam eine „ruhige Kugel“ geschoben. Für die Mitglieder des Kegelclubs „Krach en de Bud“ stand nun ein besonderer Abend an. Zum 400. Mal traf man sich seit Gründung zum Kegeln. Zu diesem Anlass waren auch die Damen eingeladen - zum Abendessen im Vereinslokal ‚Zur Alten Post‘. Der Abend wurde nach dem gemeinsamen Essen standesgemäß mit Kegeln fortgesetzt. Dort wurde auch Bilder aus der bewegten Zeit des Clubs auf einer Leinwand präsentiert.
- Auch die Damen waren beim 400. Kegeln dabei
- Foto: privat
- hochgeladen von Irmgard Bracker
Im Pfarrheim St. Dionysius in Rheidt hatten alle heutigen Mitglieder des Clubs mit ihrer Kolping-Jugendgruppe bereits seit Anfang der 1980er Jahre ein zweites zu Hause gefunden. Nachdem man mehrere Male im Rahmen der damaligen Gruppenstunden unter der Leitung des damaligen Gruppenleiters Stephan Forst (heute Alterspräsident des Clubs) einen Kegelabend bestritten hatte, entschied man sich im Dezember 1991 im Gasthaus „Zum Lüches“ zur Gründung eines eigenen Clubs. Der erste offizielle Kegelabend des „KC Krach en de Bud“ fand im Januar 1992 statt.
Von den damals 15 Gründungsmitgliedern kegeln heute noch zwölf Mitglieder monatlich freitags seit Jahren im Vereinslokal „Zur Alten Post“. Fast alle Kegler sind noch in Rheidt, Mondorf oder Niederkassel wohnhaft. Zwei benötigen für den Freitagabend eine etwas längere Anreise aus Bonn oder Köln.
Die immer von zwei Mitgliedern geheim organisierten zweijährlichen Vier-Tages-Touren führten den Club nach Stuttgart, Garmisch Partenkirchen, Amsterdam, Wien, Brüssel, Prag, Mallorca, Barcelona, Mailand auf die Insel Krk in Kroatien, den Goldstrand in Bulgarien, auf die Ostsee mit der Aida (Aarhus und Kopenhagen) und zuletzt 2024 auf die Insel Rhodos. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde eine Tour um zwei Jahre verschoben, alternativ jedoch eine Kurztour nach Münster organisiert, als dies möglich war. Die Vorbereitungen für die Tour 2026 laufen schon. Auch hier wird das Geheimnis des Zielortes wieder erst am Morgen der Abreise gelüftet.
Höhepunkt des Jahres ist immer das Karnevalskegeln. 2010 übernahm Roland Forst aus den Reihen des Kegelclubs die Rolle des Prinzen der Kolpingsfamilie. Stolz konnten die anderen Mitglieder damals sagen: „Wir sind Prinz“. Markus ‚Rudi‘ Josten übernahm 2020 die Rolle des Adjutanten. Auch hier war die Kolpingsfamilie Rheidt prinzstellender Verein. In beiden Fällen schließt sich somit der Kreis zur Kolpingsfamilie.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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