Gefährlicher Einsatz an der Bahnstrecke
Bundespolizei rettet Mann aus Gleisbereich

Das Bild zeigt nicht den realen Einsatzort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Am Sonntagmorgen, 31. Mai, hat die Bundespolizei einen 39 Jahre alten Mann aus dem Gleisbereich zwischen den Haltepunkten Köln-Mülheim und Köln-Holweide gerettet. Der Mann reagierte nur verzögert auf Ansprache und stand nach Einschätzung der Einsatzkräfte augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Zeugen hatten die Bundespolizei alarmiert, nachdem sie eine Person im Gleisbereich bemerkt hatten. Die Beamten lokalisierten den 39-Jährigen rund 200 Meter hinter dem Haltepunkt Köln-Mülheim und führten ihn aus dem Gefahrenbereich.

Während der polizeilichen Maßnahmen gab der Mann an, verschiedene Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Wegen seines gesundheitlichen Zustands wurden Rettungskräfte hinzugezogen, die ihn anschließend in eine psychiatrische Einrichtung brachten.

Der Einsatz hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Nach Angaben der Bundespolizei kam es bei insgesamt 64 Zügen zu einer Gesamtverspätung von 1457 Minuten. Zudem musste ein Zug umgeleitet werden, ein weiterer fiel teilweise aus.

Die Bundespolizei nahm den Vorfall zum Anlass, erneut eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich zu warnen. Gleisanlagen seien keine Aufenthalts- oder Gehwege. Züge näherten sich oft nahezu lautlos, könnten Hindernissen nicht ausweichen und hätten selbst bei einer Schnellbremsung einen langen Bremsweg. Zudem verkehrten Züge auch außerhalb des ausgehängten Fahrplans und könnten Gleise aus beiden Richtungen befahren.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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