Heimatverein Morsbach
Ein herrliches Sommerspektakel

Mit der „Buko-Sine“, eventuell Morsbachs neuer Touristenattraktion von Kömpel nach Morsbach und wieder zurück, sausten die Mädels „Op d´r letzten Stupp“ durch die Schaumwogen.
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  • Mit der „Buko-Sine“, eventuell Morsbachs neuer Touristenattraktion von Kömpel nach Morsbach und wieder zurück, sausten die Mädels „Op d´r letzten Stupp“ durch die Schaumwogen.
  • Foto: Karin Rechenberger

Morsbach. Die Kappesjesichter mit Double Klaus Jung als Skywalker auf dem Skywalk unterwegs, die Mädels „Op d´r letzten Stupp“, fleißig trampelnd auf der Buko-Sine und FKK kohleverschmiert als Kumpels mit dem Grubenwagen – in und mit den verrücktesten Gefährten wurden die Schaumwogen beim 24. Großen Preis von Morsbach erobert.

Nach dem Vorbild von Monaco wurde auch in Morsbach die „Innenstadt“ für den normalen Verkehr gesperrt, um für die Boliden Platz zu schaffen. Das professionell vom Heimatverein ausgerichtete Schubkarrenrennen wurde wieder eine Riesen-Gaudi. Bei super Sonnensonntagswetter säumten mehrere hundert Zuschauer die Straßen und den Kreisel im Dorf, um die Teams des Rennens in ihren originellen und selbstgebauten Vehikeln anzufeuern.

Moderator Werner Schuh stellte die Teilnehmergruppen vor, und schon gab Rennleiter Dirk Kamieth den Startschuss für die Boliden in der Waldbröler Straße. Die Teams, die gegeneinander fuhren, mussten den Kreisel umrunden, und damit die Wagen richtig „schmierten“, wurde die Straße mit einem dicken Schaumteppich ausgelegt, für den die Wehrmänner der Morsbacher Feuerwehr sorgten. Das gab dem Rennen die gewisse „Würze“, so dass manches Gefährt in arge Schieflage geriet. Mit erfrischendem kaltem Wasser wurden die Schaumreste dann auch wieder abgespritzt, bevor es auf die Zielgerade ging. Zuerst starteten sechs Teams der Rennklasse in „echten“ Schubkarren. Dabei waren ein Dorfpolizist, Pippi Langstrumpf, Basti mit Heidi und Greta, Team SV Morsbach und eine Gruppe Ninjago- Kämpfer. Das Finale gewann mit Bravour Team Rot, André Schönauer mit Sohn Paul.

Dann starteten neun Motivwagen der offenen Klasse, bei denen Motto und Originalität im Vordergrund standen. Die Damen vom Seniorenheim Wagener, unterwegs als Pflegerinnen mit Rollstuhl und Rollator, wurden beim Rennen vom Team der Frauenfußball-Nationalelf spielend überholt. Die drei Freunde auf dem Monta-Moped zogen mit ihrem Gefährt an Prinz Peter aus dem Hause Wagener mit seinem Gefolge, bestehend aus drei Generationen, vorbei.

Mit der „Buko-Sine“, eventuell Morsbachs neuer Touristenattraktion von Kömpel nach Morsbach und wieder zurück, sausten die Mädels „Op d´r letzten Stupp“ durch die Schaumwogen und siegten vor den Kappesjesichtern, die mit Double Klaus Jung als Skywalker den Skywalk mobil gemacht hatten.

Beerman Jannis Vor, der sich gemütlich sitzend auf 24 Bierkisten von seinem Team befördern ließ, brauchte sich auf der Rennstrecke nicht so ins Zeug zu legen, starteten sie doch zeitgleich mit der Gruppe FKK, die das politisch hochaktuelle Thema „Weg vom Gas, zurück zur Kohle“ umgesetzt hatte, in dem sie den Schienenstrang, auf der ihre mit Kohle gefüllte Lore fortbewegt wurde, jedes Mal erst wieder neu verlegen mussten – das dauerte.

Ebenfalls zeitgleich startete eine Gruppe Ukrainerinnen mit ihren Kindern, gekleidet in den Nationalfarben blau-gelb, die spielend an den beiden Gruppen vorbeisauste.

Bei der Siegerehrung gab es Preise in allen Klassen. Der „Große Preis von Morsbach“ für den besten Gesamtauftritt ging an die Kumpels der Gruppe FKK. Den Konstruktionspreis gewannen die Kappesjesichter mit dem Skywalk, und den Mottopreis gewann der Frauenkegelclub „De op d‘r letzten Stupp“ mit der „Buko-Sine“. Die Ukrainerinnen bekamen einen Sonderpreis für ihre Teilnahme.

Im Anschluss wurde auf dem Rathausplatz gefeiert. Dort spielte die Gruppe „Meteor“ aus Siegen auf, die mit einem Mix aus gecoverten Songs für Partystimmung sorgte. „Das war bei diesem Superwetter mal wieder eine absolut gelungene Sache“, freute sich Heimatvereinsvorsitzender Werner Schuh abschließend.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Karin Rechenberger aus Morsbach

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