Verbände fusionieren
Rotkreuz-Gedanke wächst über Grenzen
- Die Verantwortlichen der DRK Ortsverbände aus Rheinbach und Meckenheim sind zufrieden, nach drei Jahren der Vorbereitung die Verschmelzung nun vollzogen zu haben
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Rheinbach/Meckenheim (red). Was lange vorbereitet wurde, ist nun offiziell: Die beiden Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinbach und Meckenheim haben sich zusammengeschlossen. Der neue Name lautet DRK Voreifel – ein Zusammenschluss, der den Rotkreuzgedanken in der Region weiter stärken soll.
Drei Jahre lang hatten die Verantwortlichen über eine Verschmelzung beraten. „Ich habe viele Gespräche mit Hans Vennebusch, dem bis zu seinem Tod langjährigen Vorsitzenden des DRK Meckenheim, zur Verschmelzung geführt“, berichtete Stefan Raetz, bislang Vorsitzender in Rheinbach und nun auch an der Spitze des DRK Voreifel. Einstimmig votierten schließlich beide Mitgliederversammlungen für die Fusion.
Dass die Zusammenarbeit längst Alltag war, zeigt ein Beispiel aus der Praxis: Schon seit zwei Jahren wird der Blutspendedienst für Meckenheim von Rheinbach aus organisiert. „Die Zusammenlegung ist daher auch ein logischer Schritt“, sagt Bereitschaftsleiter Andreas Mai.
Mit der Fusion verbinden die Verantwortlichen klare Erwartungen. Synergien sollen besser genutzt, Strukturen weiter professionalisiert und die Angebote für die Menschen in der Region sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgebaut werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Jugendarbeit.
„Der DRK-Ortsverband Voreifel wird den Rotkreuzgedanken noch stärker in die Region tragen“, ist Stefan Raetz überzeugt. Damit wächst zusammen, was im Alltag schon längst miteinander verbunden war.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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