Sportlerehrung
Erfolge im Rampenlicht
- Bürgermeister Sven Schnieber und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Martin Leupold, eröffneten die Sportlerehrung 2025 in der Meckenheimer Jungholzhalle.
- Foto: Stadtsportverband
Meckenheim (red). Nach längerer Pause hat der Stadtsportverband Meckenheim wieder eine Sportlerehrung veranstaltet. In der Jungholzhalle wurden am vergangenen Wochenende zahlreiche Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet. Insgesamt erhielten knapp 100 Sportlerinnen und Sportler aus zehn Vereinen Medaillen und Pokale für besondere Erfolge in ihren Disziplinen.
Bürgermeister Sven Schnieber würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung des Sports für die Stadt. Sport verbinde Menschen und vermittle Werte wie Fairness, Ausdauer und Teamgeist. „Unsere Vereine prägen das Bild von Meckenheim als lebendige Sportstadt – heute und in Zukunft“, sagte der Bürgermeister.
Auch Martin Leupold, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und Conférencier des Abends, unterstrich die große Bedeutung der Vereine für das gesellschaftliche Leben in der Stadt. Gleichzeitig machte er auf Probleme aufmerksam: Viele Sportstätten seien inzwischen in die Jahre gekommen und müssten dringend saniert werden, damit Vereine und Sportler auch künftig gute Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden. Die Einladung des Bürgermeisters zum Dialog über die Entwicklung eines möglichen Sportcampus begrüßten Verband und Vereine ausdrücklich.
Die Ehrungen erfolgten in mehreren Kategorien: ausgezeichnet wurden jugendliche und erwachsene Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften aus unterschiedlichen Disziplinen. Darunter befanden sich nationale Titelträger ebenso wie international erfolgreiche Athleten. Zu den herausragenden Sportlern des Abends gehörte der erst 20-jährige Till Wagner vom Verein Outcast Fighting. Er wurde unter anderem als dreifacher Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm geehrt und kann zudem auf 17 deutsche Meistertitel sowie internationale Titel in vier Verbänden verweisen.Auch Mannschaften standen im Mittelpunkt der Ehrungen. Ausgezeichnet wurden unter anderem die Hip-Hop-Damen „Dance“ des VfG Meckenheim sowie die Fußballer der Traditionsmannschaften des VfL Meckenheim, die sich in ihren Wettbewerben ebenfalls erfolgreich behaupten konnten.
Neben den sportlichen Leistungen richtete sich der Blick auch auf das Engagement hinter den Kulissen. „Ohne Ehrenamtler geht nichts“, betonte Martin Leupold. Stellvertretend für viele engagierte Helfer wurde unter anderem Wolfgang Sartoris vom Skiclub Meckenheim ausgezeichnet. Er prägte den Verein über 28 Jahre lang als Vorsitzender und engagiert sich zudem im Stadtsportverband.
Für Unterhaltung zwischen den Ehrungen sorgten mehrere Showeinlagen. Das Publikum erlebte unter anderem eine Performance von Michael-Jackson-Interpret Jeremie Malewo, eine Zeitreise-Show des Berger Stage Club aus Lüftelberg sowie einen temperamentvollen Auftritt der Hip-Hop-Gruppe „Dance“ vom VfG Meckenheim. Auch die jungen Kämpfer von Outcast Fighting zeigten ihr Können.
Am Ende waren sich Veranstalter und Gäste einig: Die Neuauflage der Sportlerehrung war ein voller Erfolg. Bürgermeister Sven Schnieber und Stadtsportverbands-Vorsitzender Martin Leupold kündigten an, die Veranstaltung wieder regelmäßig durchzuführen. Die nächste Sportlerehrung soll bereits im Laufe des Jahres 2026 stattfinden. Gleichzeitig dankten beide dem Vorstand des Stadtsportverbandes für die Organisation sowie dem Team von Outcast Fighting für die Bewirtung der Gäste.
Der Stadtsportverband versteht sich als Interessenvertretung der Sportvereine gegenüber der Stadt. Er fördert den Sport in Meckenheim und arbeitet mit Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen zusammen, um ein möglichst breites Sportangebot für alle zu sichern.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |