Spenden für den Volksbund
Eine stattliche Summe
- Vertreter der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal waren im Rathaus zu Gast, wo Bürgermeister Sven Schnieber den Einsatz bei der Sammlung würdigte. Von links: Oberfeldwebel d. R. Eckard Weber, Ursula Schmitz von der Stadt Meckenheim, Bürgermeister Sven Schnieber und Stabsfeldwebel d. R. Ralf Lierzer.
- Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim (red). Bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge sind in Meckenheim 2.347,27 Euro zusammengekommen. Gesammelt wurde an acht Tagen im November am Friedhof Bonner Straße, am Waldfriedhof sowie auf dem Neuen Markt. Die Spenden stammen aus der jährlichen Aktion des Volksbundes, mit der bundesweit um Unterstützung für seine Arbeit geworben wird.
Durchgeführt wurde die Sammlung von Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal. Vier Reservisten waren im Stadtgebiet unterwegs und sammelten die Spenden bei Bürgerinnen und Bürgern. Für dieses Engagement bedankte sich Bürgermeister Sven Schnieber nun bei einem Empfang im Rathaus. „Das ist eine stattliche Summe, die sowohl Ihrem Einsatz als auch der Spendenbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger zu verdanken ist“, sagte Schnieber.
Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge betreut nach eigenen Angaben in 45 Ländern mehr als 830 Kriegsgräberstätten mit rund 2,8 Millionen Kriegstoten. Seit 1954 ist die Organisation im Auftrag der Bundesregierung für die Erfassung, den Erhalt und die Pflege der Gräber deutscher Gefallener im Ausland zuständig. Neben der Gräberpflege gehört auch die Betreuung von Angehörigen sowie die Erinnerungs- und Bildungsarbeit zu den Aufgaben des Volksbundes.
Die Einnahmen aus den Haus- und Straßensammlungen fließen unter anderem in die Pflege der Kriegsgräberstätten, in Schulprojekte gegen Gewalt und Rassismus sowie in internationale Jugendbegegnungen und Workcamps. Ziel ist es, die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft sichtbar zu machen und das historische Bewusstsein junger Menschen zu stärken. „Die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist damit ein wertvoller Beitrag für unsere Demokratie und den Frieden“, betonte Schnieber.
Weitere Informationen zur Arbeit des Volksbundes sowie zur Gräbersuche bietet die Internetseite www.volksbund.de.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |