Schützenverein Gimborn
Winterschützenfest im Zeichen des Karnevals

Stimmung von Beginn an. Flotte Tänze mit akrobatischen Einlagen - nur einer der begeisternden Programmpunkte.  | Foto: Giulia Simon
  • Stimmung von Beginn an. Flotte Tänze mit akrobatischen Einlagen - nur einer der begeisternden Programmpunkte.
  • Foto: Giulia Simon

Marienheide. Conférencier Sebastian Heimes führte durch das närrische Winterschützenfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gimborn in der Turnhalle Jahnstraße in Marienheide. Den Auftakt machte die Band Kempes Feinest und sorgte mit ihren Hits gleich für ausgelassene Partystimmung. Die Gäste ließen sich mitreißen und kamen in Bewegung.

Nach dem stimmungsvollen Einstieg mussten sich die Jecken zunächst wieder etwas beruhigen, um dem Büttenredner „Die Erdnuss“ ihre volle Aufmerksamkeit zu widmen. Mit viel Gestik und Mimik sowie lautmalerischer setzte „Die Erdnuss“ Akzente.

Mit seinen Show- und Gardetänze zog das Tanzcorps Blau-Weiß Neye bewundernde Blicke auf sich, bevor die Domstadtbande mit schwungvollen Liedern die Bühne übernahm. Dabei erinnerte sich die Band daran zurück, dass sie bereits vor zwei Jahren den Weg aus Köln auf das entfernte Winterschützenfest gefunden hatte. Auch dieses Mal animierten sie die Jecken zum Mitsingen - etwa bei „Mer sin widder do“.

In der zweiten Hälfte des Abends folgten Auftritte, die inzwischen beinahe als Tradition auf dem Winterschützenfest bezeichnet werden können. Nachdem die Dancing Daddys im vergangenen Jahr ausgesetzt hatten, präsentierten die tanzenden Väter aus Frielingsdorf und Umgebung in diesem Jahr ihre neue Choreografie. Die Stimmung blieb auch beim Auftritt der Sternrocker. Das Tanzcorps der Steinenbrücker Schiffermädchen wirbelte über die große Bühne, die endlich genügend Raum für ihre waghalsigen Figuren und Sprungakrobatik bot.

Die Jungschützen hatten sich für das Finale das Motto „Gimborner High School“ gesetzt und beeindruckten mit ausgefallenen Kostümen. Spätestens mit dem Tanz zum Abschlusshit aus „High School Musical“ brachten sie die Menge zum Kochen. Im Anschluss wurde zur Musik von DJ Aonki Beat gefeiert.

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RAG - Redaktion

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