„Saach hür ens“
Mundartkonzert mit „Engk vum Daach“
- Foto: Saach hür ens e.V.
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Lohmar. Dass Lohmars Brauchtumsverein „Saach hür ens“ nicht nur Karneval sondern vor allem auch Mundart kann, hat der Verein von Anbeginn seiner Arbeit immer wieder durch entsprechende Veranstaltungen bewiesen. Ob Loss m'r schade Ôvende, Mundart- Stadtführungen, Mitsingabende oder Mundartseminare zur Erlangung des „ Loss m'r schwade Diploms“ - immer wieder konnte „Saach hür ens“ unter Beweis stellen, dass er gemäß den Statuten seiner Satzung dafür sorgt, unsere rheinische Mundart zu fördern und somit am Leben zu halten.
Ein besonderes Highlight auf diesem Weg stellte das Mundartkonzert dar, das der Verein jetzt im vollen Saal des Dilettantenvereins Neuhonrath seinen Gästen bot. Die Kölner Band „Engk vum Daach“ mit ihrem Lohmarer bzw. Wahlscheider Frontmann Frank Berndt bot den total begeisterten Zuhörern ein Hörerlebnis mit fantastischer Musik, ausgezeichnetem Klang, eingehenden Texten, die – obwohl unbekannt - jeder verstehen und teilweise beim Refrain sogar mitsingen konnte.
Das waren Lieder mit „Hätz, Jeföhl un Wetz“- hervorragend moderiert von Fank Berndt, der immer wieder auch die Arbeit und das Engagement für die Mundart von „Saach hür ens“ ins Spiel brachte.
Und genau das kam auch bei Pausengesprächen und nach dem Konzert mit den Besucher*innen zur Sprache. Man sieht unseren Verein eben als Mundartverein.
Das Konzert war im Untertitel angekündigt als „Kölsche Kamelle un englische Drops“. Und dazu trugen mit Gina Berndt (Gesang und Piano) sowie Jona Giesen am Saxophon zwei weitere hervorragende Musiker auf der Bühne bei, die sowohl englische Lieder aber dann auch zur Überraschung aller im Saal zwei kölsche Songs besteuerten. Dabei war das Zusammenspiel von Gesang, Piano und Saxophon ein ganz besonderes Klangerlebnis, wie man es nicht oft erleben kann.
Erfreulich für „Saach hür ens“ als Veranstalter war die große Zahl von jungen Besuchern an diesem Abend, der abgerundet wurde durch einen lustigen Mundartvortrag von Hans Heinz Eimermacher, dem bekannten Lohmarer Mundart-Autoren. So fand das Thema Mundart über den gesamten Abend hinweg Gehör bei den Gästen im Saal, von denen sich viele bedankten und mit den Worten „Su schön kann Mungkart sinn“ den Heimweg antraten.
„Saach hür ens“ Lohmar e.V.
Kontakt:
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