Stadt Lohmar
Fahrradfreundliche Mobilität
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Lohmar. Die Stadt Lohmar bekräftigt ihr Engagement für eine nachhaltige und fahrradfreundliche Mobilität. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS) hat die Stadt in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur umgesetzt.
Im Rahmen einer vom ADFC organisierten Fahrraddemonstration am Samstag, 21. März, die durch Troisdorf, Siegburg und Lohmar führte, legten die Teilnehmenden gegen 10:30 Uhr einen Halt vor dem Lohmarer Rathaus ein. Dort wurden sie von Bürgermeister Matthias Schmitz empfangen, der sich in einer Ansprache direkt an die Radfahrenden richtete. Der ADFC und die Radfahrenden machten in diesem Zusammenhang deutlich, dass weiterhin sichere und qualitativ hochwertige Radwegverbindungen zwischen den Kommunen fehlen. Mit der Demonstration sollte auf bestehende Defizite aufmerksam gemacht und ein Signal für mehr Sicherheit und eine bessere Vernetzung im regionalen Radverkehr gesetzt werden.
„Lohmar versteht sich als fahrradfreundliche Stadt und hat bereits zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Radwegeverbindungen innerhalb des Stadtgebiets sowie darüber hinaus initiiert“, betonte Bürgermeister Matthias Schmitz. „Die Weiterentwicklung der Radpendlerrouten ist insbesondere ein wichtiger Baustein, um den Bedürfnissen der Radfahrenden nach schnellen, sicheren und komfortablen Verbindungen gerecht zu werden.“
Gleichzeitig macht die Stadtverwaltung darauf aufmerksam, dass die größten Herausforderungen oft an den Stadtgrenzen liegen. So fallen viele wichtige Verbindungen – etwa zwischen Lohmar, Siegburg und Troisdorf – in unterschiedliche Zuständigkeiten. „Wir befürworten ausdrücklich eine stärkere Vernetzung der Radwege über kommunale Grenzen hinweg“, so der Bürgermeister weiter. „Hierzu stehen wir bereits in engem und konstruktivem Austausch mit den Nachbarkommunen, dem Rhein-Sieg-Kreis sowie dem ADFC.“
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Das Ziel ist ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander, besonders gegenüber den vulnerableren Verkehrsteilnehmenden wie Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.
Die hohe Bedeutung leistungsfähiger Radverbindungen zeigt sich auch in den Ergebnissen des Stadtradelns 2025: Der Agger-Sülz-Radweg sowie die Verbindungen in Richtung Troisdorf und Siegburg wurden besonders stark genutzt. Diese Auswertungen unterstreichen den Bedarf an einer kontinuierlichen Pflege und Unterhaltung der Infrastruktur – auch dort, wo andere Baulastträger zuständig sind. Die Stadt Lohmar begrüßt daher bereits zugesagte Maßnahmen, etwa durch die Stadt Troisdorf, ausdrücklich und setzt sich weiterhin für deren Umsetzung ein.
Die Stadt Lohmar hebt nicht zuletzt hervor, dass sie mit ihren zahlreichen attraktiven Ausflugszielen ein beliebtes Ziel für Radfahrende ist. Umso wichtiger ist es, dass die Wege dorthin sicher und gut ausgebaut sind.
Bildunterschrift: Bürgermeister Matthias Schmitz empfängt am Lohmarer Rathaus die Teilnehmenden der Fahrraddemonstration des ADFC. Die Stadt Lohmar bekräftigt damit ihr Engagement für eine nachhaltige und fahrradfreundliche Mobilität und setzt sich für sichere, gut vernetzte Radwege innerhalb der Stadt und in der Region ein.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |