100 Tage im Amt
Bürgermeister Matthias Schmitz zieht Bilanz
- Seit 100 Tagen ist Matthias Schmitz Bürgermeister der Stadt Lohmar.
- Foto: Stadt Lohmar
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Lohmar. Seit 100 Tagen ist Matthias Schmitz Bürgermeister der Stadt Lohmar. Am 1. November trat er sein Amt mit Stolz, Freude und auch Demut an.
Gut vorbereitet begann Bürgermeister Schmitz seine neue Aufgabe. Die ersten Monate seiner Amtszeit waren geprägt von einem intensiven Kennenlernen und dem klaren Anspruch, die Stadt Lohmar gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Bürgerschaft verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Von Anfang an stand für ihn der persönliche Austausch mit den Menschen im Mittelpunkt. In den ersten 100 Tagen absolvierte er über 180 Termine, darunter Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Besuche bei Vereinen, Initiativen und Unternehmen sowie die Teilnahme an verwaltungsinternen Treffen, Rats- und Ausschusssitzungen.
Ergänzt wurden diese Termine durch Stadtteilgespräche, wie etwa die Ideenwerkstatt in Birk, bei der aktuell, gemeinsam Perspektiven für die Alte Schule sowie die Musik- und Kunstschule erarbeitet werden, um diese Orte langfristig als lebendige Treffpunkte der Ortsgesellschaft zu erhalten. „Gerade am Anfang ist es mir wichtig, zuzuhören und die Menschen in Lohmar noch besser kennenzulernen“, betont Bürgermeister Matthias Schmitz. „Nur wenn man unterschiedliche Perspektiven versteht, lassen sich Entscheidungen treffen, die von vielen mitgetragen werden.“
Fortschritt, Initiative und Teilhabe
Parallel zum intensiven Austausch wurden in der neuen Amtszeit bereits erste Maßnahmen angestoßen und konkrete Entwicklungen sichtbar gemacht. Seit seinem Amtsantritt hat Bürgermeister Schmitz die Organisationsbetrachtung der Verwaltung in den Mittelpunkt gerückt. Es geht ihm nicht um Veränderung um ihrer selbst willen, sondern um eine ehrliche Analyse von Aufgabenverteilungen, Prozessen und Zuständigkeiten. Ziel ist es, gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und gezielt und effizient in Abläufe einzugreifen – für eine Verwaltung, die sich stetig weiterentwickelt und ihre Stärken ausbaut.
Ein zentrales Anliegen ist dabei eine bürgernahe Verwaltung. Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sollen direkt, unkompliziert und ohne Umwege zur richtigen Stelle gelangen. Ein sichtbares Beispiel hierfür ist die Pilotphase der offenen Sprechstunde im Bürgeramt einmal die Woche: Bürgerinnen und Bürger können dort ab dem 25. März ohne vorherige Anmeldung direkt ihre Anliegen persönlich klären. So kann geprüft werden, ob eine solche Maßnahme die Serviceorientierung der Verwaltung weiter stärkt und den direkten Zugang zu kommunalen Dienstleistungen spürbar verbessert.
Der weitere Ausbau des Glasfasernetzes treibt zugleich die Modernisierung der digitalen Infrastruktur in Lohmar konsequent voran. Auch die Weiterentwicklung der bisherigen Nachhaltigkeits- und Mobilitätsmesse zur Regional- und Nachhaltigkeitsmesse setzt ein klares Zeichen: Mit dem neuen Namen wird das thematische Angebot erweitert und der regionale Bezug gestärkt. Die Messe findet am 10. Mai in der Jabachhalle statt und bietet eine Plattform für Austausch, Information und Mitmachen. Interessierte profitieren nun von einer kostenlosen Bürgersolarberatung die beim Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt und einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft im Stadtgebiet leistet.
Mit dem Neustart der aktualisierten Lohmar App wurde zudem ein modernes, digitales Angebot geschaffen, das Bürgerinnen und Bürgern einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu aktuellen Informationen, städtischen Services, Terminbuchungen und Veranstaltungen ermöglicht.
Neben digitalen Angeboten bleiben persönliche Formate wie die Bürgermeistersprechstunden ein zentraler Bestandteil des direkten Austauschs. Gleichzeitig sollen auch die Angebote der Netz.Werk.Stadt stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, um umfassend über die vielfältigen Serviceleistungen zu informieren und deren Nutzung weiter zu fördern.
Ehrenamt, Solidarität und Inklusion
Das ehrenamtliche Engagement hat für Bürgermeister Schmitz einen besonderen Stellenwert. Dies zeigte sich unter anderem bei der Sportlerehrung 2025, bei der gemeinsam mit dem Stadtsportbund herausragende sportliche Leistungen gewürdigt und das große ehrenamtliche Engagement in Lohmar sichtbar gemacht wurden. „Unsere Stadt lebt vom Einsatz vieler Engagierter – in Vereinen, Initiativen und Gruppen. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung“, so Schmitz.
Auch soziale Themen prägten die ersten Monate im Amt. In der Weihnachtszeit wurden Spendenaktionen zugunsten der Lohmarer Tafel und bedürftiger Menschen umgesetzt. Der Besuch der Sternsingerinnen und Sternsinger im Rathaus war für den Bürgermeister ein besonders persönliches Erlebnis, das ihm sehr am Herzen liegt und eine wichtige Signalwirkung hat: Es steht für Solidarität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements.
Mit der Beteiligung am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung setzte die Stadt Lohmar zudem ein sichtbares Zeichen für Inklusion, Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe.
Sicherheit, Verantwortung und Zusammenarbeit
Sicherheit ist Bürgermeister Schmitz ein zentrales Anliegen – sowohl im Alltag als auch in Ausnahmesituationen. Mit einem persönlichen Appell zur Verkehrssicherheit auf der Hauptstraße machte er auf die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden aufmerksam.
Beim Brand in der Flüchtlingsunterkunft in Scheiderhöhe zeigte sich die enge und gut funktionierende Zusammenarbeit von Verwaltung und Feuerwehr. Durch das schnelle und professionelle Handeln aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert und den Betroffenen zügig geholfen werden.
Auch bei der geplanten Zentralen Unterbringungseinrichtung setzt Bürgermeister Schmitz auf einen offenen und transparenten Umgang, um Sorgen ernst zu nehmen und Entscheidungen nachvollziehbar zu kommunizieren.
Augenmaß, Nachhaltigkeit und Transparenz
Bei allen Vorhaben spielt die aktuelle finanzielle Situation der Stadt eine wichtige Rolle: Die angespannte Haushaltslage erfordert ein verantwortungsvolles und realistisch abgewogenes Vorgehen. Bürgermeister Schmitz setzt daher auf eine Politik mit Augenmaß: Notwendige Investitionen sollen möglich bleiben, zugleich müssen finanzielle Spielräume gesichert und nachhaltige Lösungen gefunden werden. Transparenz im Umgang mit öffentlichen Mitteln und eine solide Haushaltsführung sind dabei zentrale Leitlinien seiner Amtsführung. „Nicht alles lässt sich in 100 Tagen sofort sichtbar machen“, so Schmitz. „Mir ist wichtig, die richtigen Weichen zu stellen und offen zu kommunizieren, wo wir stehen und welche Schritte als Nächstes folgen.“
Verbundenheit, Dank und Anerkennung
Bürgermeister Schmitz gesteht, dass das Amt neben den positiven Aspekten auch persönliche Herausforderungen mit sich bringt: Familie und Freunde kommen zeitweise zu kurz, stehen jedoch geschlossen hinter ihm und geben ihm den Rückhalt und die Energie, die er für die Ausübung seines Amtes benötigt.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Mitgliedern des Rates und der Ausschüsse sowie den engagierten Bürgerinnen und Bürgern dankt Bürgermeister Matthias Schmitz ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit in den ersten 100 Tagen: „Das bisher Erreichte ist eine Gemeinschaftsleistung. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen – offen, engagiert und im stetigen Austausch.“
Ergänzend zu dieser Bilanz wendet sich Bürgermeister Matthias Schmitz in einem kurzen Video an die Öffentlichkeit, gibt einen persönlichen Einblick in seine ersten 100 Tage im Amt und spricht seinen ausdrücklichen Dank an alle Beteiligten aus. Das Video ist unter folgendem Link abrufbar: www.Lohmar.de/100tage.
Pressemitteilung des Bürgermeisters der Stadt Lohmar vom 9. Februar 2026
Redakteur/in:RAG - Redaktion |