Rund eine Million Euro Förderung
Skybolon wird Realität

Freude über die Finanzierung: Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk (vorne 2.v.r.) mit den Projektträgern. | Foto: © BAV
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Lindlar. Der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) erhält knapp eine Million Euro für das Projekt Skybolon, einen neuen Lehr- und Erlebnispfad zur Erweiterung der bestehenden Lernlandschaft am Standort :metabolon. Der offizielle Förderbescheid wurde von Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk an die Projektträger überreicht.

Am Standort des Entsorgungszentrums Leppe in Lindlar verfolgt der BAV seit vielen Jahren das Ziel, Besucherinnen und Besucher für die Endlichkeit natürlicher Ressourcen zu sensibilisieren und zu einem bewussten Umgang mit Konsum und Umwelt zu ermutigen. Unter dem Leitgedanken „Wir haben keine zweite Erde“ werden hier Kinder, Jugendliche und Erwachsene an zentrale Zukunftsthemen wie Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz und zirkuläre Wertschöpfung herangeführt.
Bewegung, Erlebnis und Wissensvermittlung
Für den Ausbau der Lern- und Erlebnislandschaft erarbeitete der BAV unter Mitwirkung der regionalen Tourismusorganisation Das Bergische einen Förderantrag im Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm NRW. Der neue Pfad ergänzt die bestehenden Angebote um ein attraktives Zusammenspiel aus Bewegung, Erlebnis und Wissensvermittlung. Skybolon ist Teil des langfristig angelegten Gesamtkonzepts der :bergischen rohstoffschmiede, das der BAV gemeinsam mit der TH Köln im Rahmen der REGIONALE 2025 entwickelt hat.
Während andere Teilprojekte den Fokus insbesondere auf Forschung, Wissenstransfer sowie die Kompetenzstärkung von Wirtschaft und Kommunen in der Region legen, richtet sich Skybolon gezielt an die breite Öffentlichkeit.
Der Lehrpfad macht gesellschaftliche Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und Zirkularität anschaulich erlebbar, regt zur Selbstreflexion an und motiviert zu alltagstauglichen und nachhaltigen Lösungen.
Wahrnehmung mit allen Sinnen
Das landschaftsarchitektonische Konzept umfasst ein Wegenetz mit Treppenanlagen, Kletterelementen und fünf begehbaren Besucherplattformen, die sowohl als Aufenthalts- und Ruheorte als auch als Lernräume dienen. Jede Plattform greift ein standortbezogenes Thema auf, das sich in Gestaltung und Ausstattung widerspiegelt. Innovative Vermittlungsformate, moderne Licht- und Soundtechnik sowie ein digitales Informationsangebot ermöglichen die Wahrnehmung der Inhalte mit allen Sinnen.
Neuer Impuls für Bildung und Tourismus
Landrat Klaus Grootens, stellvertretender Verbandsvorsteher des Bergischen Abfallwirtschafts-
verbandes, betonte bei der Übergabe des Förderbescheids die besondere Bedeutung des Projekts: „Mit dem Projekt Skybolon setzen wir ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Regionalentwicklung im Bergischen RheinLand. Hier auf :metabolon machen wir die Themen Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz für die Menschen erlebbar und schaffen zugleich einen neuen Impuls für Bildung und Tourismus. Skybolon zeigt eindrucksvoll, dass ökologische Verantwortung, gesellschaftliche Transformation und regionale Attraktivität Hand in Hand gehen können.“ Besonderer Dank galt dem Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk sowie den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, darunter Landrat Arne von Boetticher (Rheinisch-Bergischer Kreis) und die Bürgermeister der beiden Standortkommunen Engelskirchen und Lindlar, Lukas Miebach und Sven Engelmann.

„Mit dem Projekt Skybolon wird der erfolgreiche Standort :metabolon konsequent weiterentwickelt. Der neue Lehr- und Erlebnispfad verbindet Umweltbildung, nachhaltigen Tourismus und innovative Freizeitangebote auf eindrucksvolle Weise. Damit leistet das Vorhaben nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung zentraler Zukunftsthemen wie Ressourcenkreisläufe, Klimaschutz und Abfallvermeidung, sondern stärkt zugleich die touristische Attraktivität der Region nachhaltig. Skybolon ist ein Beispiel dafür, wie Strukturförderung, Bildung und Tourismus erfolgreich zusammengedacht werden können“, erklärt Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk abschließend.

Mit der Übergabe des Förderbescheides beginnt nun die vertiefende Planung- und Umsetzungsphase.

Redakteur/in:

Beate Pack aus Oberberg

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