Berufe auf :metabolon erkunden
Die Zukunft mitgestalten
- Zahlreiche umweltbezogene Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auf einen Blick.
- Foto: © BAV
Lindlar. Kein Abschluss ohne Anschluss - Schüler erkunden ihre beruflichen Möglichkeiten: Für viele Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren ist die Frage nach dem beruflichen Weg nach der Schule noch offen: Ausbildung oder Studium? Und vor allem: In welchem Berufsfeld kann ich meine Interessen und Fähigkeiten einbringen, insbesondere vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Arbeitsmarktes?
Hier setzt das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) an. Nordrhein-Westfalen hat mit KAoA bereits im Jahr 2011 als erstes Bundesland ein landesweit einheitliches und systematisches Übergangssystem von der Schule in den Beruf beziehungsweise ins Studium eingeführt. Ziel ist, Schülerinnen und Schüler frühzeitig und praxisnah bei ihrer Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen.
Im Oberbergischen Kreis wird KAoA durch die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf/Studium gemeinsam mit den regionalen Partnern des Ausbildungskonsenses umgesetzt. Seit dem Schuljahr 2016/2017 sind alle öffentlichen Schulen in das System eingebunden. Im Rahmen der Berufsfelderkundungen von KAoA wurde zu einem Termin zum Projektstandort :metabolon eingeladen. Acht Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit umweltbezogenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt standen der Ausbildungsberuf Umwelttechno-
loge/-technologin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie das Studienfeld der Umweltwissenschaften.
Nach einer kurzen Einführung stellte Marc Härtkorn vom Lernort-Team das Projekt :metabolon, die beteiligten Abteilungen sowie die beruflichen Perspektiven vor. Anschließend gewährte Tim Köhler als Ausbilder praxisnahe Einblicke in den Ausbildungsalltag.
Persönliche Erfahrungsberichte der Referenten schlugen eine anschauliche Brücke zwischen Ausbildung und weiterführenden Studienmöglichkeiten an der Technischen Hochschule Köln.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte die geplante Anlagenbesichtigung nicht vor Ort stattfinden und wurde daher digital umgesetzt. Bora Merkschien von der TH Köln veranschaulichte in einer der Forschungshallen die Arbeit des Lehr- und Forschungsstandorts :metabolon und stellte die Studienoptionen der TH Köln vor.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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