Tanzen verboten
Zwei Aufführungen des Tanztheaters Schlebusch im Forum

Was wäre, wenn Tanzen verboten wäre? Darum geht es in dem Stück, das am Wochenende Premiere feiert.
  • Was wäre, wenn Tanzen verboten wäre? Darum geht es in dem Stück, das am Wochenende Premiere feiert.
  • Foto: Tanztheater
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Leverkusen - Nach einjähriger Vorbereitung zeigt das Ballett und Tanztheater
Schlebusch auf der Bühne des Forums am 15. und 16. Juni die
Tanzballade „Tanzen verboten“. 140 TänzerInnen (Kinder,
Jugendliche und Erwachsene) setzen sich tanzend mit dem Problem
auseinander, wie es wäre, wenn ihre Lieblingsbeschäftigung verboten
wäre.

Zum Inhalt:

In einem Land ist das Tanzen verboten. Der strenge Fürst Ernst von
Lachenicht überwacht mit seiner Ordnungspolizei die Einhaltung des
Verbots. Kasper Floh kann sich mit den freudlosen Einschränkungen
nicht abfinden und versammelt die Kinder und Jugendlichen des grauen
Kummerlandes an einem geheimen Ort im Wald, wo sie singen, springen
und tanzen dürfen. Das geht aber nur so lange gut, bis die
Ordnungspolizei den Ort findet, den Kasper Floh verhaftet und die
TänzerInnen streng zur Ordnung ruft.

In einem Käfig wird Kasper Floh auf dem Marktplatz zur Schau
gestellt. Der Fürst Ernst von Lachenicht will, dass Alles beim Alten
bleibt. Aber der Wunsch zu tanzen wird nicht aufgegeben und ergreift
immer mehr Menschen. Und dann wendet sich plötzlich das Blatt...  

Für die Choreografin Inge Weber-Hintzen ist die Vorstellung eines
umfassenden Tanzverbots gleichzusetzen mit der existenziellen
Beschränkung der Freiheit. Das Verbot ist eine Einschränkung der
menschlichen Grundrechte. Es behindert die Entwicklung der motorischen
Intelligenz, die sich gerade bei tanzenden kleinen Kindern noch vor
dem Erwerb der Sprachfähigkeit so ausdrucksvoll zeigt. Hier liegt ein
wesentlicher Aspekt für die diesjährige Themenwahl.

 Auf der Bühne stehen schon fünfjährige TänzerInnen, deren
Bedürfnisse in dieser Tanzballade kindgerecht erfüllt werden sollen.
Nicht das süße
Ballett ist angesagt. Inge Weber-Hintzen lässt die TänzerInnen den
Widerstand gegen unsinnige Verbote tanzen.

In regelmäßigen Abständen zeigt Inge Weber-Hintzen seit vielen
Jahren ihre Choreografien mit dem Ballett & Tanztheater Schlebusch/STV
1881 e.V. auf der Forumbühne.  Mit seinen moderaten
Vereinsbeiträgen und der Übernahme der Produktions- und
Aufführungskosten unterstützt und fördert der Schlebuscher
Turnverein 1881 die künstlerische und pädagogische Arbeit, die Inge
Weber-Hintzen rund 40 Jahren leistet.   

Termine

  • Premiere am Samstag, 15 Juni, 17 Uhr,[/*]
  • 2.
  • Vorstellung am Sonntag,16. Juni,[/*]

  • im Forum Leverkusen (Großer
  • Saal).[/*]

  • Karten kosten 14/7 Euro und sind an der Forum-Kasse und
  • unter Tel. 0214/4064113 oder
    www.kulturstadtlev.de
    erhältlich.[/*]

Redakteur:

RAG - Redaktion

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