Feuerwerk der Unterhaltung
Prinzengarde Leverkusen feiert rauschende Geburtstagsparty

Ex-Prinz Peter II. (Schmitz) begrüßte Prinz Peter III. gemeinsam mit Kommandant Oliver Höhne auf der Bühne.                                                                                   
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  • Ex-Prinz Peter II. (Schmitz) begrüßte Prinz Peter III. gemeinsam mit Kommandant Oliver Höhne auf der Bühne.                                                                                   
  • Foto: Ursula Willumat
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Leverkusen -  „Nä wat wor dat schön“, schwärmten die Besucher der
Kostümsitzung der Prinzengarde Leverkusen, die im Forum ein fast
sechsstündiges Feuerwerk an Karnevalsunterhaltung anlässlich des
80-jährigen Geburtstages der Gesellschaft miterlebten. Während sich
in der Domstadt die Karnevals-Dinos ihre Köpfe zerbrechen, dass der
Sitzungskarneval nicht aussterben darf, widerlegten die „Macher“
der Prinzengarde diese Befürchtungen.

Das Programm bot zwar keine sogenannten großen Stars des Kölner
Karnevals, aber schaute man mal genau hin, funktionierten genau die
„Insider“ , die Literat Norbert Bauer nach Leverkusen geholt
hatte, die den Sitzungskarneval lebendig machen. Besonders am Herzen
liegt PGL-Präsident Peter Schmitz der Nachwuchs, der bei der Sitzung
immer an erster Stelle seinen Auftritt hat. Das waren diesmal die
Schlebuscher Pänz, die sich mit ihren Tänzen präsentierten und
dafür eine „Rakete“ bekamen.

In einem Zwiegespräch unterhielten sich „Harry un Achim“ über
aktuelle Themen. Harry, ein karnevalistisches Urgestein und der
naturbekloppte Achim, verzapften herrlichen Blödsinn. Die
Karnevals-Showband „De Botzendresse“ brachte das Publikum so
richtig in Wallung. Schunkelalarm war angesagt und mit kölschen
Liedern ging die Post ab.

Die richtige Stimmung, um den Leverkusener Prinz Peter III. zu
empfangen, der in Begleitung der Altstadtfunken, dem Bayer
Spielmannszug sowie der Prinzengarde Opladen auf die Bühne zog. Dem
Publikum reichte das obligatorische Dudelsackspiel mit „Du bes die
Stadt“ des Prinzen nicht aus, es forderte noch eine Zugabe.
Präsident Peter Schmitz (und Ex-Prinz) bedankte sich bei Seiner
Tollität für den sehr ergreifenden Moment und fügte noch das
Kompliment „ein geiler Auftritt“ hinzu. Für die Sammelaktion des
Prinzen zugunsten des Vereins „Leverkusen hilft krebskranken
Kindern“ gab es einen Scheck über 111,11 Euro.

PGL-Mitglied Gabi Rhöse, die viele Jahre für den Verein tanzte und
jetzt die Tanzgruppe der Wache mittrainiert, erhielt vom Bund
Deutscher Karneval durch Regionalpräsident Uwe Krause den BDK-Orden
in Silber. Mit „Musik op Kölsch“ von der Gruppe „Pläsier“,
dem Tanzkorps Blaue Jungs aus Lövenich und dem „Tuppes vum Land“
mit seiner Reimrede, steuerte das Programm auf den nächsten
musikalischen Höhepunkt zu: Peter Schmitz kündigte fünf kölsche
Frauen an, die bisher bei ihren Auftritten den Saal immer mitgerissen
haben. Die „Funky Marys“, die „Power-Mädche vum Rhing“
schafften es, dass das Publikum auf Tischen und Stühlen mittanzte und
auch Elferrats-Mitglied Sven Hartmann hielt nichts mehr auf seinem
Sitz, er fegte über die Bühne und legte einen Solo-Auftritt hin.
Ihren Hit „Mer schrieve Jeschichte“ haben die Funky Marys voll und
ganz erfüllt.

Übrigens an diesem Abend verließ kaum ein Künstler oder Band die
Bühne ohne eine Rakete, selbst für den Narrenfürst wurde ein
Feuerwerk gezündet. Das Tanzcorps Colonia Rut Wiess verzauberte
anschließend das närrische Publikum mit atemberaubender Akrobatik
und tänzerischen Highlights. Einen Leckerbissen mit
„Schnappatmung“, zeigten die Tänzerinnen, die im Sekundentakt
durch die Luft flogen und immer wieder formierte sich das „Tanzcorps
mit Herz“ zu stimmungsvollen choreografischen Bildern.

„Kleine Zwerge ganz groß“ passt zu der Zwergenshow des
„Heddemer Dreigestirns“ aus Frankfurt am Main, das mit ihrer
Parodie-Playback-Show die Besucher verblüffte. „Die Jungen
Trompeter“, die Brüder Markus und Peter Rey, sorgten mit ihrem
beschwingten Musik-Mix für ein weiteres Stimmungshoch, was eigentlich
nicht mehr zu toppen war. Mit ihrem Auftritt und der Nähe zum
Publikum, die beiden Blechbläser stehen mittendrin Im Saal auf den
Tischen, stand der Saal „Kopp“. Außer Rand und Band war das super
Publikum dann zum Abschluss bei der Band „Bobbin’Baboons“, die
beschwingt und energiegeladen mit Rock’ n‘ Roll die Narren
mitriss.

Mit einer weiteren Tradition konnte die Prinzengarde Leverkusen und
die Besucher den Abend ausklingen lassen. Das Mattea-Restaurant hatte
diesmal wieder geöffnet und lud zur After Sitzungs-Party ein. Auf ein
Wiedersehen freut sich die Prinzengarde Leverkusen im nächsten Jahr
zur Kostümsitzung, am 27. Januar mit einem karnevalistischen
Programm, das durch Literat Norbert Bauer zusammengestellt wurde.

  

- Ursula Willumat

Redakteur:

RAG - Redaktion

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