Köln drohen neue Sperrungen
Zoobrücke, Merheim, Maybachstraße betroffen
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Köln muss sich auf neue Engpässe einstellen: Auf der Zoobrücke, in Merheim und in der Maybachstraße wird gebaut, gesperrt und neu geordnet. Für Autofahrer, Buspendler und Anwohner heißt das vor allem: mehr Geduld.
Für viele Kölner wird es in den kommenden Wochen an mehreren Stellen ungemütlich. Im Bereich der Zoobrücke und der Stadtautobahn B55a lässt die Stadt im Rechtsrheinischen auf Höhe der Messeparkplätze am Pfälzischen Ring Materialuntersuchungen durchführen. Dafür wird in beiden Fahrtrichtungen an mehreren Tagen und Nächten die äußere rechte Spur gesperrt. In Fahrtrichtung Olpe und Autobahnkreuz Köln-Ost laufen die Arbeiten bereits seit Montag, 9. März, zunächst von 10 bis 15 Uhr sowie von 21 Uhr bis Dienstag, 10. März 2026, 15 Uhr. Danach geht es von Dienstag, 10. März, bis Donnerstag, 12. März 2026, jeweils von 21 Uhr bis 15 Uhr des Folgetages weiter. In Fahrtrichtung Innenstadt folgen die Einschränkungen von Montag, 16. März, bis Donnerstag, 19. März 2026, jeweils von 9 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages. Der Verkehr wird jeweils an der Baustelle vorbeigeführt.
Auch in Köln-Merheim steht eine Veränderung an: Die Bushaltestelle „Hopfenstraße“ auf der Straße „Auf dem Eichenbrett“ wird ab Montag, 23. März 2026, in Fahrtrichtung Dünnwald barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten dauern insgesamt zwei Wochen und finden täglich von 6 bis 16 Uhr statt. Die Haltestelle auf Höhe der Straße „Am Sonnenhut“ 199 wird nach vorne an die angrenzende Parkbucht versetzt. Gleichzeitig wird die Fahrbahndecke in beiden Richtungen saniert. Dafür wird die Straße jeweils halbseitig gesperrt. Autos, Fußgänger und Radfahrer werden an der Baustelle vorbeigeleitet, für Busse in Richtung Dünnwald und Ostheim werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.
Auch in der Innenstadt müssen sich Anwohner und Autofahrer auf Änderungen einstellen. In der Maybachstraße im Abschnitt zwischen Lübecker Straße und Sudermanplatz wird das Parken neu geordnet, weil parkende Fahrzeuge die Fahrbahnbreite dort teilweise auf unter 3,05 Meter verengen. Die Stadt will das bisherige Gehwegparken beenden und stattdessen beidseitiges Längsparken auf der Fahrbahn einrichten. Dadurch fallen in dem Abschnitt zwischen den Hausnummern 148 und 177 insgesamt 14 von bisher 52 Parkplätzen weg. Die Umsetzung startet Mitte April 2026. Zunächst werden alte Markierungen entfernt, anschließend neue Markierungen aufgebracht und die Beschilderung angepasst. Parallel arbeitet die Verwaltung an einer Vorlage für das Bewohnerparkgebiet AGN I. Ziel ist es, einen größeren Teil der verbleibenden Parkplätze nur noch für Bewohner freizugeben.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |