"Köln stellt sich quer"
Rheinlandtaler für Kölns Mut-Bündnis
- Der Sprecher- und Sprecherinnenkreis von „Köln stellt sich quer“ freute sich über die Auszeichnung mit dem Rheinlandtaler.
- Foto: Charlotte Mühlen / LVR
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Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ ist am Internationalen Tag gegen Rassismus mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie „Gesellschaft“ ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Ehrung vom Landschaftsverband Rheinland, der damit das langjährige zivilgesellschaftliche Engagement des Kölner Bündnisses würdigt.
Seit 2008 setzen sich dort Vertreter aus Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, demokratischen Parteien im Kölner Rat, Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ein.
Mit Informationsarbeit, Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Protestaktionen macht das Bündnis nach Angaben des LVR immer wieder deutlich, wofür es steht: für Demokratie und Vielfalt in Köln. In seiner Laudatio betonte Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, dass eine offene Gesellschaft nicht von allein bestehe, sondern jeden Tag neu verteidigt werden müsse.
Für das Bündnis nahm Dr. Witich Roßmann aus dem Sprecherkreis die Auszeichnung entgegen. Auch LVR-Direktorin Ulrike Lubek hob die Bedeutung der Ehrung hervor. Mit der Verleihung wolle der LVR nicht nur Anerkennung ausdrücken, sondern auch ein bewusstes Zeichen setzen: an der Seite derjenigen, die demokratische Werte im Alltag verteidigen. Vor der Verleihung hatte „Köln stellt sich quer“ anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus zudem zu einer Demonstration und Kundgebung in Köln aufgerufen. (bn.)
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |