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Neuer Chef an der Seitenlinie
Lukas Kwasniok wird Trainer beim 1. FC Köln

Foto:  Andreas Meinzer - stock.adobe.com
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Der Ex-Paderborner soll den FC in der Bundesliga etablieren

Der 1. FC Köln hat sich für einen frischen Impuls auf der Trainerbank entschieden: Lukas Kwasniok übernimmt das Amt des Cheftrainers zur neuen Saison. Der 43-Jährige kommt vom SC Paderborn und unterschreibt einen Vertrag bis 2028. Er tritt damit die Nachfolge von Friedhelm Funkel an, der die Kölner in der Vorsaison erfolgreich zurück in die Bundesliga führte.

Kwasniok genießt einen guten Ruf als Taktiker mit einem Faible für offensiven Fußball und die Entwicklung junger Talente. In Paderborn hatte er mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln immer wieder spielerische Akzente gesetzt. Auch seine vorherige Station beim 1. FC Saarbrücken – wo er mit dem damaligen Viertligisten überraschend ins DFB-Pokal-Halbfinale einzog – trug zu seinem Aufstieg im Trainerranking bei.

Für die Dienste des Trainers zahlte der FC eine Ablöse im siebenstelligen Bereich. Sportdirektor Thomas Kessler sieht in Kwasniok den idealen Mann für die Zukunft: „Lukas passt mit seiner Energie und Spielphilosophie perfekt zu uns. Wir trauen ihm zu, hier etwas Nachhaltiges aufzubauen.“

Der neue Coach selbst zeigt sich voller Tatendrang: „Ich hatte zwar überlegt, eine Auszeit zu nehmen, aber als der FC sich meldete, war die Entscheidung schnell gefallen. Dieser Klub hat enormes Potenzial – sportlich wie emotional.“

Die Erwartungen sind klar: Kwasniok soll das Team stabilisieren und den 1. FC Köln dauerhaft in der Bundesliga etablieren.

Fazit: Mit Lukas Kwasniok geht der 1. FC Köln einen mutigen, aber konsequenten Schritt. Ein moderner Trainer mit klarer Idee, Leidenschaft und Entwicklungspotenzial – genau das, was der Traditionsverein jetzt braucht, um auch in der höchsten Spielklasse dauerhaft bestehen zu können. Die Vorfreude auf eine neue Ära ist in Köln deutlich zu spüren.

LeserReporter/in:

Marco Hönicke aus Köln

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