Kölner Klimafestival 2026
Klima, Kunst und konkrete Ideen - Eine Woche voller Ideen für Kölns Zukunft

Foto: Michael Bause

Köln wird wieder zur Bühne für Klimaschutz – und die Museen machen mit. Vom 21. bis 27. September geht es bei Führungen, Workshops und Mitmachaktionen darum, wie Nachhaltigkeit im Alltag, in der Stadt und weltweit sichtbar wird. Vier Museen laden dazu ein, Gewohntes aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die meisten Angebote des Festivals sind kostenlos.

Eine Woche lang dreht sich in Köln alles um gelebten Klimaschutz: Vom 21. bis 27. September 2026 findet das Kölner Klimafestival zum vierten Mal statt. Unternehmen, Organisationen, Initiativen und die Stadtverwaltung bieten im gesamten Stadtgebiet Führungen, Workshops, Vorträge und Mitmachaktionen an. Die Angebote richten sich an Menschen jeden Alters und zeigen, wie Klimaschutz in Köln bereits umgesetzt wird.
Dabei geht es nicht nur um Informationen, sondern auch um neue Sichtweisen und konkrete Lösungsansätze. Die Veranstaltungen sollen zum Entdecken, Mitmachen und Austauschen einladen. Die meisten Angebote sind kostenlos.
Auch der Museumsdienst Köln beteiligt sich gemeinsam mit vier Museen am Festivalprogramm. Am Mittwoch, 23. September, sowie am Wochenende des 26. und 27. September können sich Kinder und Erwachsene mit Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen.
Museen sind Orte des gesellschaftlichen Dialogs und der kulturellen Bildung. Sie vermitteln Wissen über Vergangenheit und Gegenwart und eröffnen zugleich Perspektiven auf die Zukunft. Der Museumsdienst will zeigen, wie sich globale Herausforderungen wie der Klimawandel, der Verbrauch von Ressourcen und nachhaltiges Handeln durch Kunst, Kultur und Natur erfahren lassen.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 23. September, ein Workshop für Erwachsene im Museum Ludwig. Dort geht es um die Frage, wie wir unser Leben gestalten wollen und was die Nachhaltigkeitsziele damit zu tun haben. Die Teilnehmer beschäftigen sich unter anderem mit den Fragen: „Was brauchen wir für ein gutes Leben?“ und „In welcher Welt möchten wir leben?“ In der Museumswerkstatt gestalten sie ihren persönlichen Wunschort und überlegen gemeinsam, was jeder für ein nachhaltiges Leben tun kann.
Am Samstag, 26. September, folgt im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt der kostenlose Workshop „Das Netz der Sojabohne“. Das Angebot richtet sich an Kinder ab zehn Jahren und findet in Zusammenarbeit mit dem Programm Bildung trifft Entwicklung statt. Anhand anschaulicher Beispiele erfahren die Teilnehmer, wie unser Konsum- und Ernährungsverhalten das Klima, die Umwelt und die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Regionen der Welt beeinflussen kann.
Am Sonntag, 27. September, lädt das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln Erwachsene zu einem Workshop ein. Aus Alltagsgegenständen entsteht individueller Schmuck. Der kreative Umgang mit vorhandenen Materialien macht dabei erlebbar, welche Möglichkeiten Wiederverwendung, Ressourcenschonung und nachhaltiges Design bieten.
Ebenfalls am Sonntag, 27. September, bietet das Museum für Ostasiatische Kunst eine kostenlose Führung durch seinen frisch restaurierten Innengarten an. Im Mittelpunkt stehen die Verbindung von Architektur, Sammlung und Landschaft sowie die Bedeutung naturnaher Freiräume für Biodiversität, Stadtklima und eine lebenswerte Stadt.
Die Veranstaltungen des Museumsdienstes laden dazu ein, Zusammenhänge zu erkennen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu prüfen und gemeinsam über eine nachhaltige Zukunft ins Gespräch zu kommen. Das vollständige Programm des Kölner Klimafestivals umfasst weitere Angebote im gesamten Stadtgebiet. (bn.)

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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