Kommunaler Warntag am 2. Dezember
Die Feuerwehr Köln testet alle 136 Sirenen

Gift-Alarm am Mediapark im August. Ein Spezialkleber war die Ursache für eine Rauchentwicklung. Ernsthaft verletzt wurde niemand.  | Foto: Dirk Borm
  • Gift-Alarm am Mediapark im August. Ein Spezialkleber war die Ursache für eine Rauchentwicklung. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
  • Foto: Dirk Borm
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Ob Großbrände, Unwetter, Chemieunfälle oder Bombenentschärfungen – sobald Gefahr besteht, werden die Menschen in Köln gewarnt. Am morgigen Samstag, 2. Dezember 2023, erprobt die Stadt Köln ihr Warnsystem.
Um 12 Uhr werden von der Feuerwehr Köln alle 136 Sirenen in Köln ausgelöst. Zuerst wird ein Dauerentwarnungston alarmiert. Nach fünfminütiger Pause folgt ein auf- und abschwellender Ton für den Katastrophenschutzalarm. Ebenfalls nach fünfminütiger Minuten Pause ist wieder ein Dauerentwarnungston zu hören. Alle Alarmierungstöne haben eine Dauer von einer Minute.

Im Ernstfall gilt:

  • Wenn die Sirenen auslösen, sind alle Menschen in Köln angehalten, geschlossene Räume aufzusuchen, Passant*innen bei sich aufzunehmen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und das Radio einzuschalten.
  • Wurden die Sirenen aktiviert, erfolgen zusätzlich Warndurchsagen im Radio und weitere Informationskanäle werden bedient.
  • Sirenen werden grundsätzlich in einem Radius von drei Kilometern um den Gefahrenbereich ausgelöst.
  • Parallel werden die Warn-Apps "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und KATWARN (Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung) durch Warnmeldungen per Push-Benachrichtigungen aktiviert.

Cell Broadcast wird morgen nicht getestet, es wird nur an bundes- und landesweiten Warntagen ausgelöst.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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