Mehrere Fahndungstreffer am Flughafen Köln/Bonn
Vier Personen, sechs Haftbefehle und 9.456,50 Euro
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Innerhalb von zwei Tagen hat die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn vier Personen kontrolliert, gegen die insgesamt sechs Haftbefehle vorlagen. Durch die Zahlung offener Geldstrafen und Kosten in Höhe von zusammen 9.456,50 Euro konnten alle Betroffenen drohende Ersatzfreiheitsstrafen abwenden.
Am 15. September 2026 kontrollierten die Einsatzkräfte zunächst einen 34 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen, der nach Antalya fliegen wollte. Die Staatsanwaltschaft Bochum suchte ihn wegen falscher uneidlicher Aussage. Der Mann zahlte 2.000 Euro, entging damit einer 50-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe und konnte seine Reise fortsetzen.
Wenig später trafen die Beamten auf eine 24-jährige Deutsche mit Reiseziel Palma de Mallorca. Gegen sie lag aufgrund einer Verurteilung wegen Betruges ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn vor. Nach der Zahlung von 900 Euro durfte auch sie weiterreisen.
Gleich drei Haftbefehle bestanden gegen eine 40 Jahre alte Armenierin, die nach Jerewan fliegen wollte. Die Staatsanwaltschaft Bonn suchte sie wegen Diebstahlsdelikten. Einschließlich der angefallenen Kosten entrichtete die Frau insgesamt 2.970,50 Euro und verhinderte so die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafen.
Am folgenden Tag meldete sich eine 43-jährige Deutsche aus eigenem Antrieb bei der Bundespolizei. Sie vermutete, dass gegen sie ein Haftbefehl vorliegen könnte. Die Überprüfung bestätigte dies: Die Staatsanwaltschaft Landshut suchte die Frau aufgrund einer Verurteilung nach dem Betäubungsmittelgesetz. Nach Zahlung der noch offenen Geldstrafe und der Kosten in Höhe von 3.586 Euro konnte sie die Dienststelle wieder verlassen.
Damit vollstreckte die Bundespolizei innerhalb von zwei Tagen sechs Haftbefehle, ohne dass eine der betroffenen Personen eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |