Handydiebstahl am Kölner Hauptbahnhof
Ortungs-App führt Bundespolizei zu zwei Verdächtigen

Das Bild zeigt nicht den realen Tatort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Einsatzkräfte der Bundespolizei haben Anfang der Woche, am Montag (7. September), einen kurz zuvor begangenen Handydiebstahl in Köln innerhalb kurzer Zeit aufgeklärt. Entscheidend waren eine auf dem Mobiltelefon installierte Ortungs-App und die Auswertung von Videoaufnahmen.

Um 19.40 Uhr meldete sich eine 33-jährige Kolumbianerin auf der Wache der Bundespolizeiinspektion Köln. Sie gab an, kurz zuvor im Kölner Hauptbahnhof bestohlen worden zu sein, nachdem sie aus ihrer Bahn ausgestiegen war. Ihr Handy hatte sie zuvor in ihren Rucksack gelegt. Nach dem Heruntergehen der Treppen von Gleis 8/9 in die B-Passage war es verschwunden.

Die Frau erklärte den Beamten, dass sie den Standort ihres Handys über die Ortungsfunktion verfolgen könne. Parallel machten sich die Bundespolizisten auf die Suche und werteten Videoaufnahmen aus. Darauf war zu sehen, wie zwei unbekannte Männer das Mobiltelefon auf dem Treppenabgang entwendeten.

Im weiteren Verlauf konnte die 33-Jährige ihr Gerät am Bahnhof Köln Messe/Deutz orten. Dort trafen Bundespolizisten schließlich auf die beiden Unbekannten. Bei einer oberflächlichen Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte das gestohlene Mobiltelefon in der Unterhose eines der Männer.

Die Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 20-jährigen Algerier und einen 28-jährigen Marokkaner handelt. Beide sind nach Angaben der Bundespolizei bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Für weitere polizeiliche Maßnahmen nahmen die Einsatzkräfte die beiden Männer mit zur Dienststelle. Dort durchsuchten sie auch die übrigen mitgeführten Gegenstände. Dabei fanden sie weitere neu verpackte Waren mit Sicherheits-Pin. Da die Männer aus Neuss keine Quittungen oder Eigentumsbelege vorweisen konnten, stellten die Beamten die Gegenstände sicher.

Gegen die beiden Polizeibekannten wurden Strafverfahren eingeleitet.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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