Razzia nach Frauentags-Demo
Kripo durchsucht Wohnungen von drei Frauen in Köln
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Die Kripo Köln hat am frühen Dienstagmorgen, 28. Juli, mit richterlichem Beschluss die Privatwohnungen von drei Frauen in Neustadt-Nord und Kalk durchsucht. Die Beschuldigten sind 26, 26 und 27 Jahre alt.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial. Dazu zählen nach Polizeiangaben unter anderem Laptops, Mobiltelefone und mutmaßliche Tatbekleidung. Zwei der Beschuldigten wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Polizeiwache gebracht. Die dritte Frau wurde nicht in ihrer Wohnung angetroffen.
Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der Gefangenenbefreiung und der Strafvereitelung.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatten Kräfte der Einsatzhundertschaft nach einer Versammlung zum Internationalen Frauentag am 8. März gegen 18 Uhr am Hohenzollernring/Rudolfplatz eine Person wiedererkannt. Diese soll während der Versammlung Polizisten beim Videografieren von Straftaten behindert haben.
Als Einsatzkräfte die Person zur Feststellung der Personalien aus der Gruppe herausführten, soll eine 26-jährige Beschuldigte sie aus dem Griff der Beamten befreit und sich mit ihr entfernt haben. Die beiden weiteren Beschuldigten im Alter von 26 und 27 Jahren sollen aus der Gruppe heraus auf die Beamten eingeschlagen haben.
Die Ermittlungen liegen beim polizeilichen Staatsschutz und dauern an.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |