Festnahme im Kölner Hauptbahnhof
Goldbarren und Schmuck im Rucksack: Bundespolizei stellt zwei Verdächtige
- Symbolbild einer Festnahme.
- Foto: Bundespolizei
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Eine Fußstreife der Bundespolizei hat in der Nacht zu Samstag, 27. Juni, im Kölner Hauptbahnhof zwei Tatverdächtige gestellt. Die Kripo Köln ermittelt nun gegen die 24 und 31 Jahre alten Männer wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei.
Gegen 3.40 Uhr fielen die beiden Männer den Beamten nahe dem Breslauer Platz auf. Nach ersten Erkenntnissen sollen sie sich zunächst hinter einer Säule verborgen und anschließend vergeblich versucht haben, den näherkommenden Bundespolizisten zu entkommen.
Während sich der 24-Jährige nicht ausweisen konnte, legte der 31-Jährige den Polizisten eine gefälschte französische ID-Card vor.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten im Rucksack des 31-Jährigen Schmuckstücke, Bargeld und Goldbarren im Wert von mehreren zehntausend Euro. Zudem stellten sie eine Vorrichtung sicher, mit der technische Sicherungen überwunden werden können.
Auch die Mobiltelefone der beiden Festgenommenen wurden beschlagnahmt. Die Tatverdächtigen können in Deutschland keinen festen Wohnsitz vorweisen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter noch am Wochenende Untersuchungshaftbefehl gegen den 31-Jährigen. Die Ermittlungen gegen beide Männer dauern an.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |