Patronen im Handgepäck
Bundespolizei stoppt Fluggäste mit scharfer Munition
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Die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn erlebte am Mittwoch und Donnerstag (28. und 29. Mai 2025) gleich zwei brisante Zwischenfälle mit scharfer Munition im Handgepäck. In einem Fall fanden die Beamten sogar Teile einer Schusswaffe!
Donnerstag, 29. Mai:
Eine 27-jährige Deutsche, die nach München fliegen wollte, sorgte für einen Großalarm bei der Luftsicherheitskontrolle. Im Handgepäck: drei scharfe Patronen (Kaliber RWS .30-06 / Jagd- und Sportkaliber) und das Systemgehäuse einer Repetierbüchse – beides laut ihrer Aussage ein Relikt aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters, der Jäger gewesen sei.
Ergebnis: Flug verpasst, Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffen- und Luftsicherheitsgesetz.
Bereits am Tag zuvor:
Ebenfalls am Flughafen Köln/Bonn: Eine 63-jährige Deutsche hatte eine scharfe 9mm-Patrone im Gepäck. Ihre Begründung: Die Munition sei ein „Glücksbringer“ ihres Lebensgefährten gewesen. Der „Talisman“ führt nun zu Anzeige für beide – sie wegen des Mitführens, er wegen des illegalen Überlassens der Munition.
Wichtiger Hinweis der Bundespolizei
Vor dem Abflug Hand- und Reisegepäck gründlich kontrollieren!
Was erlaubt ist und was nicht, finden Reisende unter:
https://www.bundespolizei.de → Rubrik „Sicher auf Reisen“
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |