Hausverbot missachtet
45-Jähriger leistet Widerstand gegen Bundespolizei
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In den frühen Morgenstunden des 17. Juli ist es im Kölner Hauptbahnhof im Rahmen einer Hausrechtsmaßnahme zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gekommen. Ein 45 Jahre alter Mann kam den Maßnahmen der Bundespolizei nicht nach und verhielt sich den Einsatzkräften gegenüber respektlos.
Gegen 04.50 Uhr bat ein örtliches Lebensmittelgeschäft im Hauptbahnhof die Bundespolizei um Unterstützung. Der 45-jährige Deutsche hatte die Filiale trotz bestehenden Hausverbots mehrfach betreten und war der Aufforderung, das Geschäft zu verlassen, nicht gefolgt.
Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte verhielt sich der Mann respektlos und verbal aggressiv. Auch der Aufforderung, sich auszuweisen, kam er nur widerwillig nach. Als die Beamten ihn schließlich durchsuchen wollten, leistete er Widerstand, sodass die Durchsuchung nur unter erheblichem Aufwand möglich war.
Auf der Dienststelle konnte die Identität des wohnungslosen Mannes schließlich mithilfe einer vereinfachten erkennungsdienstlichen Behandlung festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille.
Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |