Haftbefehl statt Boarding
29-Jähriger zahlt 2.100 Euro – Reise nach Istanbul geplatzt
- Symbolbild.
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Für einen 29-jährigen Reisenden ist die geplante Reise nach Istanbul am Flughafen Köln/Bonn bereits vor dem Abflug zu Ende gewesen. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Mittag fest, dass gegen den deutschen Staatsangehörigen ein offener Haftbefehl vorlag.
Der Mann hatte sich routinemäßig zur Kontrolle eingefunden und seinen deutschen Reisepass vorgelegt. Die anschließende Überprüfung im polizeilichen Informationssystem brachte jedoch einen Treffer: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte den Reisenden wegen Urkundenfälschung zur Festnahme ausgeschrieben.
Die Beamten eröffneten dem 29-Jährigen den Haftbefehl noch vor Ort, nahmen ihn fest und brachten ihn zur Dienststelle. Dort folgten eine Durchsuchung sowie eine Identitätsüberprüfung.
Um eine drohende Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden, zahlte der Mann noch vor Ort 2.100 Euro. Nach Zahlungseingang wurde der Haftbefehl gelöscht und dem Betroffenen eine Quittung ausgehändigt. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen – seine Auslandsreise war damit jedoch zunächst beendet.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |