Entwicklungskonzept Hardtberg
Stadtteilkonzept im Fokus
- Die Stadt Bonn lädt Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Ideen für die Zukunft Hardtbergs einzubringen.
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Bonn (red). Der Stadtbezirk Hardtberg soll fit für die Zukunft gemacht werden: Die Stadt Bonn arbeitet derzeit an einem neuen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), das die Weichen für die kommenden Jahre stellen soll. Ziel ist es, die besonderen Qualitäten des Bezirks zu sichern, aktuelle Herausforderungen anzugehen und konkrete Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen.
Das neue Konzept ersetzt das bisherige „Integrierte Handlungskonzept Bonn-Hardtberg“ aus dem Jahr 2002, auf dessen Grundlage zahlreiche Projekte umgesetzt wurden. Seither haben sich die Rahmenbedingungen jedoch grundlegend verändert: Der Strukturwandel im Einzelhandel, die Folgen der Corona-Pandemie, steigende Anforderungen auf dem Wohnungsmarkt und nicht zuletzt der Klimawandel stellen die Stadt vor neue Aufgaben.
Konzeptentwicklung mit externer Expertise
Für die Neuaufstellung arbeitet die Stadt Bonn eng mit dem Dortmunder Planungsbüro „plan-lokal“ zusammen. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und weiteren Akteurinnen und Akteuren aus den Stadtteilen werden Schwerpunkte, Ziele und Maßnahmen für die künftige Entwicklung erarbeitet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Denn nur mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen lassen sich tragfähige Strategien und Maßnahmen entwickeln.
Beteiligung beginnt im Oktober
Der Beteiligungsprozess startet Anfang Oktober mit sogenannten „Walking Acts“. Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ kommen Vertreter des Projekts direkt mit den Menschen ins Gespräch. Auf Straßen und Plätzen im Hardtberg informieren sie über das Vorhaben, sammeln Eindrücke aus dem Alltag und nehmen erste Anregungen auf. Der niedrigschwellige Austausch soll Hemmschwellen abbauen und möglichst viele Menschen einbinden.
Ergänzend dazu finden im November Quartiersspaziergänge statt. Dabei werden wichtige Orte im Stadtbezirk gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erkundet, um Potenziale und Herausforderungen direkt vor Ort zu diskutieren.
Online-Beteiligung ab 6. Oktober
Wer seine Ideen lieber digital einbringen möchte, hat ab Montag, 6. Oktober, Gelegenheit dazu. Über die städtische Beteiligungsplattform www.bonn-macht-mit.de können Interessierte bis zum 17. November Vorschläge einreichen und sich umfassend über den Prozess informieren. Alle eingehenden Hinweise werden sorgfältig ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |