1. Handball-Bundesliga
VfL bezwingt Leipzig

Foto: VfL Gummersbach

Gummersbach. Nach zuvor zwei Niederlagen reist der VfL Gummersbach am Donnerstagabend im dritten Anlauf in der Fremde in Folge mit zwei Punkten im Gepäck zurück ins Oberbergische.
Beim SC DHfK Leipzig gewann die Mannschaft von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson seine Nachholpartie des 19. Spieltags der 1. Handball-Bundesliga mit 34:30 (15:17). Auf eine intensive und ausgeglichene erste Halbzeit mit wechselnden Führungen folgte in Durchgang zwei zunächst eine stärkere Phase der Leipziger, ehe sich die Gummersbacher zurückkämpften und in der Schlussviertelstunde die Führung erneut übernahmen. Ein starker Endspurt des Bundesligaaufsteigers sicherte den Oberbergischen den zehnten Saisonsieg der laufenden Spielzeit.

Unmittelbar mit Anpfiff der Partie demonstrierten die Hausherren Härte in der Abwehr, während es den gut darauf eingestellten Gästen gleich gelang in der zweiten Minute der Partie eine doppelte Zeitstrafe der Leipziger zu provozieren und im ersten eigenen Angriff durch Ole Pregler mit 1:0 in Führung zu gehen. Die Gummersbacher waren von Beginn an präsent und erhöhten durch Julian Köster in Minute fünf auf 4:2 und in Minute sieben gar auf 6:3. Auf die ersten starken Minuten folgte jedoch eine Phase, in der die Oberbergischen in puncto Konzentration und Konsequenz nachließen und die Leipziger ins Spiel kamen. Ein 4:0-Lauf des SC DHfK kehrte den Spielstand zunächst auf 7:9 um (12. Minute), ehe der VfL zurück ins Spiel fand und nach 16 Minuten ein 10:10-Unentschieden zubuche stand.
Die Gäste zeigten nun wieder deutlich mehr Mut in ihren Offensivbemühungen und eroberten sich die Führung in Person von Tilen Kodrin zurück (12:11, 18. Minute). Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch auf Augenhöhe der beiden Teams. Auch nach einem erneuten Rückstand von 13:14 nach 25 Minuten blieben die Köpfe der Oberbergischen oben. Nichtsdestotrotz stand nach dem 15:15-Ausgleich durch Youngster Finn Schroven in Minute 28 mit Abschluss der ersten Halbzeit ein knapper Zwei-Tore-Rückstand zubuche (15:17).

Ein flotter Restart in die zweite Spielhälfte bescherte dem Bundesligaaufsteiger den 18:19-Anschluss durch Kodrin (34. Minute). Die Leipziger blieben so in Reichweite für den VfL, der sich mit dem 20:20-Ausgleich durch Tom Jansen in Minute 26 für seine Hartnäckigkeit belohnte. Die Oberbergischen bewahrten nun deutlich mehr Ruhe im Spiel und zwangen die Gastgeber zu Fehlern. So bewerkstelligte die Mannschaft von Sigurdsson in der 42. Minute den erneuten Führungswechsel zu ihren Gunsten (24:23).
Die Gummersbacher verteidigten nun tapfer ihre Führung und bauten ihren Vorsprung in Minute 50 erstmals in Durchgang zwei wieder auf drei Tore auf, als Ole Pregler in Bedrängnis zum Abschluss kommt und das 27:24 erzielt. Nur zwei Minuten später erhöhte Jonas Stüber für die nun clever und fokussiert aufspielenden Oberbergischen auf 28:24 und damit den ersten Vier-Tore-Vorsprung der Blau-Weißen in der Partie. Diesmal wahrte der SC DHfK den Anschluss und konterte mit drei Toren in Serie (28:27, 55. Minute). Die entscheidenden Bälle in der Crunshtime ließen sich die Gäste jedoch nicht nehmen. Über das 30:27 durch Lukas Blohme (56. Minute) und das 32:29 durch Jansen nach guter Vorarbeit von Pregler sicherte sich der Bundesligaaufsteiger durch eine konstante Endphase den verdienten Auswärtssieg. Den abschließenden 34:30-Siegtreffer erzielte Kodrin in der 60. Minute, ehe VfL-Keeper Fabian Norsten mit dem Schlusspfiff noch einen Strafwurf der Leipziger parierte.

Bereits am Sonntag hat der VfL Gummersbach das nächste Topspiel vor der Brust. Die Begegnung des Sigurdsson-Teams mit dem THW Kiel wird um 16:05 Uhr in der Gummersbacher SCHWALBE arena angepfiffen. Die Partie ist bereits seit Wochen restlos ausverkauft.

Redakteur/in:

Beate Pack aus Oberberg

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