Neuer Jugendrat der Kirche
Die Interessen der Jugend
- Aktiv in der Gemeinde - der neue Jugendrat der evangelischen Kirchengemeinde.
- Foto: Thomas Lindner
Gummersbach. Die evangelische Christuskirchengemeinde Dieringhausen hat einen wichtigen Schritt für die Beteiligung junger Menschen innerhalb der Kirchengemeinde gemacht. Im Gemeindehaus an der Martinstraße wurde eine eigene Kinder- und Jugendvertretung (KJV) gegründet.
Damit ist die Christuskirchengemeinde die erste Kirchengemeinde im Kirchenkreis An der Agger, die das neue Kinder- und Jugendvertretungsgesetz der Evangelischen Kirche im Rheinland umsetzt.
54 Personen kamen zur Gründungs- und anschließenden ersten Vollversammlung zusammen; knapp 50 davon waren Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichen Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde.
Bereits in den vergangenen Monaten hatte der Jugendausschuss die Gründung vorbereitet. Die einzelnen Gruppen der Kinder- und Jugendarbeit hatten zuvor ihre Delegierten für die Gründungsversammlung gewählt.
Eröffnet wurde der Abend durch Lars Bednarek, Vorsitzender des Presbyteriums. Er gab den Teilnehmenden einen geistlichen Impuls mit auf den Weg und unterstrich die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit für das Gemeindeleben.
Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde die zuvor ausgearbeitete Satzung der neuen Kinder- und Jugendvertretung angenommen. Damit war die KJV der Christuskirchengemeinde Dieringhausen offiziell gegründet. Direkt im Anschluss folgte die erste Vollversammlung. Alle Anwesenden waren stimmberechtigt. Zum Vorsitzenden wurde Christian Stinn gewählt. Hanna Müllenschläder ist stellver-
tretende Vorsitzende. Andreas Irle wurde zum Schriftführer und Daniela Meuer zur Kassiererin gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch neun Beisitzerinnen und Beisitzer aus der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde.
Für den neuen Vorsitzenden Christian Stinn ist die Gründung vor allem eine Chance, jungen Menschen innerhalb der Kirchengemeinde dauerhaft eine stärkere Stimme zu geben: „Kinder und Jugendliche sind bei uns nicht nur Teilnehmende unserer Angebote, sondern ein wichtiger Teil unserer Gemeinde. Deshalb ist es wichtig, dass sie nicht nur gefragt werden, sondern tatsächlich mitentscheiden können. Mit der KJV schaffen wir jetzt einen festen Ort, an dem ihre Ideen, Wünsche und auch ihre Kritik gehört werden. Besonders gefreut hat mich, wie viele junge Menschen direkt bei der ersten Versammlung dabei waren und Lust haben, unsere Gemeinde mitzugestalten.“
Noch am selben Abend waren die Kinder und Jugendlichen eingeladen, eigene Ideen und Wünsche für die zukünftige Arbeit der KJV einzubringen.
Die Kinder- und Jugendvertretung soll künftig eine verbindliche Interessenvertretung für die jungen Menschen innerhalb der Kirchengemeinde bilden.
Die Jugendvertretung ist eine Voraussetzung für die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel für die verbandliche Jugendarbeit.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |