Verstärkung für Gynäkologie
Spezialist für minimalinvasive Eingriffe
- Dr. Mohammad-Zaher Koshaji ist mehrfach zertifizierter Laparoskopie-Experte.
- Foto: St. Katharinen-Hospital
Dr. Mohammad-Zaher Koshaji verstärkt jetzt die Abteilung für Gynäkologie am St.-Katharinen-Hospital Frechen. Der ehemalige Chefarzt der Frauenklinik Viersen und Sektionsleiter der Gynäkologie am Städtischen Krankenhaus Düren ergänzt das Chefarztkollegium um Dr. Ralf Rosendahl.
Frechen (lk). Dr. Koshaji verfügt über eine zweifache Zertifizierung der höchsten Stufe der Laparoskopie. „Dieses ausgewiesene Spezialgebiet ermöglicht die Durchführung selbst komplexester gynäkologischer Eingriffe – darunter Tumoroperationen, Gebärmutterentfernungen oder die Entfernung von Myomen – auf endoskopischem Wege“, teilt das Krankenhaus mit. Die Patientinnen würden dadurch von einer geringeren körperlichen Belastung, deutlich verkürzten Rekonvaleszenzzeiten sowie einer optimierten kosmetischen Ergebnisqualität profitieren. Im kommenden Jahr wird die Klinik ihre Kompetenzfelder mit der Einrichtung eines Endometriosezentrums sowie eines Myomzentrums gezielt erweitern. „Damit wird sichergestellt, dass betroffene Patientinnen Zugang zu einer hochspezialisierten Diagnostik und Therapie erhalten – insbesondere auch bei komplexen Krankheitsbildern wie der Endometriose, die häufig mit einem unerfüllten Kinderwunsch assoziiert ist“, so das St.- Katharinen-Hospital. Ein besonderes Anliegen von Dr. Koshaji ist die Vermeidung unnötiger Belastungen durch lange Wartezeiten: „Gerade nach einer belastenden Diagnose ist es von höchster Bedeutung, den Zeitraum bis zum Eingriff so kurz wie möglich zu halten. Deshalb stellen wir sicher, dass Operationstermine in der Regel innerhalb von zehn Tagen realisiert werden können.“
Zur Gewährleistung einer umfassenden und ganzheitlichen Behandlung arbeitet die Abteilung für Gynäkologie eng mit internen und externen Partnern zusammen. Dazu zählen die hausinternen Bereiche für Psychoonkologie, Sozialmedizin, Physiotherapie und Seelsorge ebenso wie externe Kooperationspartner, etwa das Brustzentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, das CDT-Strahleninstitut in Köln, das Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Universität zu Köln sowie mehrere regionale Selbsthilfegruppen.
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |