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Afrikanisch Schweinepest
Der Kreis bittet um erhöhte Wachsamkeit

Foto: WildMedia / Stock.Adobe.com

Kreis Euskirchen (red). Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Kreis Olpe ist die Tierseuche bis auf rund 100 Kilometer an den Kreis Euskirchen herangerückt. Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die ausschließlich bei Haus- und Wildschweinen auftritt. Für den Menschen sowie andere Tierarten ist das ASP-Virus ungefährlich. Um eine mögliche Verschleppung in den Kreis Euskirchen im Ernstfall frühzeitig erkennen zu können, ist ein intensives Wildschwein-Monitoring erforderlich, betont der Kreis. Das Veterinäramt des Kreises bittet deshalb die Jägerinnen und Jäger, alle gesund erlegten Wildschweine zu beproben und die Blutprobe zusammen mit der Trichinenprobe abzugeben. Die erforderlichen Blutröhrchen können über das Veterinäramt bezogen werden. Weiterhin sind alle krankheitsverdächtigen, krank erlegten und verendet aufgefundenen Wildschweine dem Veterinäramt unter Angabe des Fund- beziehungsweise Erlege-Ortes anzuzeigen.

Auch die Bürgerinnen und Bürger im Kreis werden gebeten, dem Revierpächter oder dem Veterinäramt jeden Fund eines toten Wildschweins unter Angabe des Fundortes anzuzeigen. Auch wenn die Krankheit für Menschen und andere Tiere ungefährlich ist, kann die Bevölkerung einen Beitrag leisten, den Wildbestand gesund zu halten. Bei Spaziergängen in Wald und Feld sollten nur befestigte Wege genutzt werden, um das Wild nicht aufzuschrecken und Hunde immer angeleint geführt werden. Zudem ist darauf zu achten, keine Wurst- oder Fleischreste unachtsam wegzuwerfen. Fleisch und Fleischerzeugnisse infizierter Tiere sind unbedenklich für den Menschen, können aber als Überträger auf andere Schweine dienen.

Der Kreis Euskirchen bereite sich seit langem intensiv auf die Afrikanische Schweinepest vor, heißt es. Die vielfältigen Vorsorgemaßnahmen gegen die ASP würden laufend überprüft und der aktuellen Lage angepasst.

Nähere Informationen sind beim Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW nachzulesen unter mlv.nrw.de

LeserReporter/in:

Düster Volker aus Erftstadt

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