Kreis Euskirchen
Grenzüberschreitender Großeinsatz

Die Euskirchener Polizei koordinierte den grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolleinsatz. 
  • Die Euskirchener Polizei koordinierte den grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolleinsatz. 
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Kreis Euskirchen - Am Donnerstag fand ein großer grenzüberschreitender Einsatz unter
Koordination der Kreispolizeibehörde Euskirchen statt. Dieser
Fahndungs- und Kontrolleinsatz diente der Kriminalitätsbekämpfung
und Bekämpfung der Hauptunfallursachen mit integrierter
Schwerlastkontrolle.

Im Rahmen der Kooperation waren neben der Kreispolizeibehörde
Euskirchen und Kräften der Polizeipräsidien Bonn, Köln und Trier
auch die Polizeizone Eifel/Belgien, die Bundespolizei, das
Hauptzollamt Aachen, das Bundesamt für Güterverkehr und die
Kreisbußgeldstelle an dem Einsatz beteiligt.

Die Zusammenarbeit der Behörden klappte gut. Fast fünf Stunden waren
an mehreren Kontrollstellen rund 80 Kräfte im Einsatz: in
Schönseiffen, am Rastplatz "Schneifel" an der Bundesstraße 51, am
Parkplatz in Höhe Neuhof bei Blankenheim an der Bundesstraße 258, am
Grenzübergang in Wahlerscheid, zwischen Losheim und Büllingen sowie
am Losheimergraben.

Die Kontrollen fanden zeitgleich statt. Es ging nicht nur um
überladene Lkws. Neben der Überschreitung von Gewichtsgrenzen wurden
auch die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen sowie
Ladungssicherheit, Sozialvorschriften und
Güterkraftverkehrsvorschriften überprüft.

Es wurden 280 Fahrzeuge und 255 Personen überprüft. Drei Personen
wurden auf Drogen getestet. Die Tests verliefen jedoch allesamt
negativ.

Die weitere Bilanz: 29 Fahrzeuge wurden wegen technischer Mängel
beanstandet. Es wurden außerdem 27 Verwarngelder, acht
Ordnungswidrigkeiten (z.B. Gurtverstöße), drei Fahrer ohne gültigen
Führerschein, acht überladene Lkws, 14 Ladungssicherheitsverstöße,
elf Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, zwei Mautverstöße und
drei Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Zwischen Losheimergraben und Wahlerscheid wurden auf belgischer Seite
insgesamt 676 Fahrzeuge überprüft. 29 Autofahrer und vier Lkws waren
zu schnell unterwegs. Spitzenreiter war ein Verkehrsteilnehmer, der
mit 125 km/h in der 70er-Zone gemessen wurde. In der 50er-Zone fuhr
der Schnellste 95 km/h. Diesen Verkehrsteilnehmern droht nun ein
Fahrverbot.  

Redakteur:

RAG - Redaktion

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