Schrägparken in der Fridolinstraße soll wegfallen
Mehr Gehweg, weniger Parkplätze

Viele Autofahrer halten sich nicht an die bestehenden Parkmarkierungen. Deshalb sollen in der Fridolinstraße künftig rund 20 Parkplätze weg. Das Schrägparken in der Fridolinstraße zwischen Siemensstraße und Ehrenfeldgürtel soll durch Längsparken ersetzt werden.
  • Viele Autofahrer halten sich nicht an die bestehenden Parkmarkierungen. Deshalb sollen in der Fridolinstraße künftig rund 20 Parkplätze weg. Das Schrägparken in der Fridolinstraße zwischen Siemensstraße und Ehrenfeldgürtel soll durch Längsparken ersetzt werden.
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Neuehrenfeld - (cb). Es ist ein Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld, der den
Parkdruck in Neuehrenfeld künftig noch zusätzlich verschärfen wird.
In der Fridolinstraße werden wohl bald 15 bis 20 Parkplätze
entfallen. Einstimmig hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld aufgrund
einer einzelnen Bürgereingabe beschlossen, das Schrägparken in der
Fridolinstraße zwischen Siemensstraße und Ehrenfeldgürtel in
Längsparken umzuwandeln. Eine Anwohnerin hatte sich beschwert, dass
der Gehweg dort von parkenden Autos ständig zugeparkt werde und somit
eine Gehwegnutzung für Fußgänger nur sehr eingeschränkt möglich
sei.

Auf den Gehwegen der Fridolinstraße ist das Parken aufgrund der am
Boden aufgebrachten Parkmarkierungen erlaubt. Seit mindestens 15
Jahren werde aufgrund des hohen Parkdruckes das Schrägparken im
bestimmten Rahmen geduldet, sofern keine Behinderungen für andere
Verkehrsteilnehmer entstünden, teilt die Verwaltung den
Bezirksvertretern mit.

Nach Prüfung der Sachlage vor Ort wurde durch die Verwaltung nun
festgestellt, dass sich die angeordnete Parkstandmarkierung in einem
schlechten Zustand befindet. Für den Autofahrer sei nicht mehr
erkennbar, dass in der Fridolinstraße ein halbseitiges Gehwegparken
erlaubt sei. Die Verwaltung schlug vor, die bestehenden Markierungen
zu erneuern und durch verstärkte Kontrollen  gegen vorliegende
Behinderungen konsequent bis hin zur Sicherstellung von Fahrzeugen
vorzugehen.

Doch den Ehrenfelder Stadtteilparlamentariern ging das nicht weit
genug. Aufgrund der Stellungnahme der Berufsfeuerwehr, soll nun die
Markierung in 2 Meter Entfernung zur Hauskante im Bereich der
Fridolinstraße vom Ehrenfeldgürtel bis zur Siemensstraße angebracht
werden. Dadurch werde ein Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld
aus dem Jahr 2016 zum Thema „Barrierefreies Ehrenfeld“ gewürdigt,
so die Verwaltung.

Dementsprechend werde 1,5 Meter Gehweg, zuzüglich 0,2 Meter 
Sicherheitsabstand zur Hauskante, sowie 0,3 Meter Sicherheitsabstand
zu den abgestellten Pkw markiert. In Konsequenz verringert sich die
dadurch die Fahrgasse um 20 Zentimeter, so dass künftig  ein
Schrägparken dort nicht mehr möglich sei, erklärt die Verwaltung. 
Die dort wegfallenden Parkplätze werden nun wahrscheinlich andernorts
im Veedel für schwierige Parkverhältnisse sorgen.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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