Frau nach Angriff festgenommen
Ordnungsamtmitarbeiter mit Benzin übergossen und mit Feuerzeug bedroht

Das Bild zeigt nicht den realen Tatort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Polizisten haben am Mittwochnachmittag (8. April) in Köln-Ehrenfeld eine 49-jährige Frau festgenommen, nachdem sie einen 33 Jahre alten Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes mit Benzin übergossen und mit einem Feuerzeug bedroht haben soll. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Weil zudem konkrete Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung vorliegen, wurde die Frau zunächst in eine Fachklinik eingewiesen.

Ausgangspunkt des Einsatzes war nach bisherigen Erkenntnissen ein Hinweis von Passanten. Sie hatten drei Mitarbeitern des Ordnungsamtes im Alter von 37, 39 und 33 Jahren gegen 14.40 Uhr mitgeteilt, dass die 49-Jährige und ihre 24-jährige Tochter im Bereich des Bahnhofs Ehrenfeld verfassungsfeindliche Symbole sprühen würden.

Im Verlauf der Kontrolle soll die 49-Jährige zunächst mit einer mit Benzin gefüllten Kunststoffflasche und einem Feuerzeug gedroht haben, bevor sie in Richtung Senefelderstraße flüchtete. Als städtische Mitarbeiter sie dort stellten, soll sie den Inhalt der Flasche vollständig über die Uniform des 33-jährigen Ordnungsdienstmitarbeiters geschüttet und ihm zugleich ein Feuerzeug entgegengehalten haben. Der 33-Jährige setzte daraufhin Reizgas ein. Schließlich gelang es städtischen Mitarbeitern, die Frau zu überwältigen.

Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine psychiatrische Untersuchung der Beschuldigten angeordnet. Derzeit wird geprüft, ob die Voraussetzungen für eine dauerhafte Unterbringung der Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus vorliegen.

Zeugen dringend gesucht

Die Kriminalpolizei Köln sucht dringend Zeugen, die das Geschehen im Bereich des Bahnhofs Ehrenfeld oder in der Senefelderstraße beobachtet haben. Besonders gefragt sind auch Passanten, die die Situation mit dem Smartphone gefilmt oder fotografiert haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Staatsschutz 3 unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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