Stadtjugendring gegründet
Jugendverbände bilden einen Zusammenschluss
- (v.l.) Janis Reinhold (Erster Vorsitzender), Jakob Franssen (2. Vorsitzender), Philipp Hintz (Beisitzer), Ayad Al Rubaiee (Kassenwart) und Inaya Zähl (Beisitzer) bilden den Vorstand des neu gegründeten Stadtjugendrings Bergisch Gladbach. Foto: Flick
- hochgeladen von Angelika Koenig
Bergisch Gladbach (sf). Kinder- und Jugendverbände gibt es in Bergisch Gladbach sehr viele. Doch mangelt es der Stadt sehr an Plätzen und Orten, an denen sich Jugendliche in ihrer Freizeit aufhalten können. Das ist einer von vielen Gründen, weshalb sich jetzt Jugendverbände aus Bergisch Gladbach zum Stadtjugendring zusammen geschlossen haben. Mit der Vernetzung der Verbände möchten sie der Jugend eine stärkere Stimme geben und gemeinsam mehr für die junge Generation erreichen. Rund 50 Personen von 15 verschiedenen Jugendverbänden waren dem Aufruf der Initiatoren gefolgt und zur Gründungsversammlung des Vereins „Stadtjugendring Bergisch Gladbach“ gekommen. „Die Idee, einen Stadtjugendring zu gründen hatten wir schon länger“, berichtete Initiator Janis Reinhold. Der 21-Jährige ist bei der Gründungsversammlung zum Ersten Vorsitzenden gewählt worden. Jakob Franssen (20) wurde zu seinem Stellvertreter gewählt, während Philipp Hintz (32) und Inaya Zähl (18) die Posten als Beisitzer und Ayad Al Rubaiee (28) den Posten des Kassenwarts besetzt. Reinhold gehört dem Pfadfinderstamm Folke Bernadotte an, Philipp Hintz dem Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM), Ayad Al Rubaiee der evangelischen Jugend Schildgen und Jakob Franssen sowie Inaya Zähl den Messdienern St. Laurentius. Der neue Vorstand zeigt sich hoch motiviert: „Unser Ziel ist es, gegenüber Politik und Verwaltung eine gesammelte Stimme für die Jugendarbeit haben“, sagt Reinhold. Aber auch der Austausch und die Unterstützung unter den Verbänden soll mit dem neuen Dachverein gestärkt werden: „Bisher hatte es unter den Jugendverbänden kaum Kontakt zueinander gegeben. Mit dem Stadtjugendring wollen wir die einzelnen Organisationen besser vernetzen“, erklärte Zähl. Das kann in vielerlei Hinsicht sehr nützlich sein, beispielsweise wenn man sich für anstehende Freizeiten wie Zeltlager Materialien ausleihen möchte oder tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung von Projekten benötigt. Für die Gründungsversammlung hatte man einen symbolträchtigen Ort gewählt, schließlich steht schon länger die Diskussion im Raum, das marode Jugendzentrum Q1 abzureißen. Damit würde ein weiterer Treffpunkt für Jugendliche wegfallen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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