Ministerin Scharrenbach in Niederaußem
Förderbescheid für das Haus der Vielfalt

Land und Bund unterstützen die Umnutzung der ehemaligen Paulusschule  in  Niederaußem  zu  einem  Begegnungs-,  Bildungs-,  Kultur-  und Integrationszentrum. Ina Scharrenbach, Ministerin  für  Heimat, Kommunales,  Bau und Digitalisierung des  Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Förderbescheid  für  das  Projekt an Bürgermeister Volker Mießeler.  | Foto: Kreisstadt Bergheim
  • Land und Bund unterstützen die Umnutzung der ehemaligen Paulusschule in Niederaußem zu einem Begegnungs-, Bildungs-, Kultur- und Integrationszentrum. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Förderbescheid für das Projekt an Bürgermeister Volker Mießeler.
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Bergheim-Niederaußem (red). Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat einen Förderbescheid für das Projekt „Haus der Vielfalt“ an Bürgermeister Volker Mießeler übergeben. Mit der Übergabe und dem damit gesetzten Start zur Umsetzung des Projektes ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des ehemaligen Schulgebäudes Im Euel in Bergheim-Niederaußem getan.
In der ehemaligen Paulusschule entsteht in den kommenden Jahren ein barrierefreies und multifunktionales Zentrum, das künftig Raum für Begegnung, Bildung, Kultur und Integration bietet. Das „Haus der Vielfalt“ soll ein Ort für Menschen aller Generationen werden und insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten für Begegnung, Bildung und Teilhabe eröffnen.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Hier wird Zukunft gebaut: Mit dem ‚Haus der Vielfalt‘ entsteht in Bergheim ein Ort, an dem Gemeinschaft wächst und Bildung, Kultur und Integration im Mittelpunkt stehen. Aus dem ungenutzten Gelände der Paulusschule wird jetzt ein neuer Treffpunkt, der Menschen verbindet und das Zusammenleben in der Stadt Bergheim stärkt. Dieses vorbildliche Projekt kann nun mit rund 24,2 Millionen Euro gefördert werden. Von der Braunkohle zur Boom-Region: Zusammen gestalten wir das Rheinische Revier für morgen.“
„Mit der Übergabe des Förderbescheides und dem bevorstehenden Start der Umsetzung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Entwicklung des Stadtteils Niederaußem, wie auch für die gesamtstädtische Entwicklung Bergheims. Im künftigen Haus der Vielfalt kommen Menschen zusammen, lernen voneinander und können sich gegenseitig unterstützen. Mein ganz herzlicher Dank gilt dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, hier insbesondere Ministerin Ina Scharrenbach, für die große Unterstützung dieses wichtigen Projektes“, so Bürgermeister Volker Mießeler.
Das Bestandsgebäude der ehemaligen Paulusschule bleibt erhalten und wird umfassend saniert und umgebaut. Geplant ist ein barrierefreies Gebäude mit flexibel nutzbaren Räumen, das unterschiedliche Angebote unter einem Dach zusammenführt. Neben bereits bestehenden Nutzungen wird künftig auch das Jugendzentrum seinen Platz in dem Gebäude finden. Das „Haus der Vielfalt“ soll ein zentraler Anlaufpunkt für die Menschen im Stadtteil und darüber hinaus werden. Vorgesehen sind unter anderem offene Treffangebote sowie Bildungs-, Bewegungs-, Medien- und Kulturangebote. Ergänzend sind Unterstützungsangebote rund um Schule und Berufsorientierung sowie Maßnahmen zur Stärkung von Teilhabe und Integration geplant. Das „Haus der Vielfalt“ ist zugleich ein Projekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Mit der Umnutzung der ehemaligen Paulusschule entsteht ein Ort der Begegnung und des Miteinanders, der insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Angebote eröffnet und zur weiteren Entwicklung des Stadtteils beiträgt.
Auch bei der baulichen Umsetzung spielen Nachhaltigkeit und langfristige Nutzbarkeit eine wichtige Rolle.
Vorgesehen sind unter anderem eine energetische Sanierung des Gebäudes, begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage sowie Maßnahmen zur Entsiegelung der Außenflächen. Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich dabei als roter Faden durch die gesamte Planung und Umsetzung des Projektes. Sämtliche Planungsentscheidungen werden unter diesem Gesichtspunkt betrachtet und durch ein begleitendes
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 25,9 Millionen Euro. Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Die Förderung beträgt in der Planungsphase 90 Prozent und in der Ausführungsphase 97,5 Prozent der förderfähigen Kosten. Bereits in der Planungsphase wurde das Projekt zudem durch Mittel des Bundes im Rahmen des STARK-Programms unterstützt. Die Bauarbeiten sollen noch in 2026 beginnen. Die Fertigstellung des „Haus der Vielfalt“ ist für das erste Quartal 2029 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll in 2029 erfolgen.

Redakteur/in:

Hanno Kühn aus Elsdorf

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