Präsident Trump zu Besuch in Mahlberg
Dschungeltrip: „voll das wilde Leben"
- hochgeladen von Manfred Görgen
Mahlberger Sonntagssitzung prächtig auch Dank eigenen Akteure
Jüngst auf Dschungeltrip „voll das wilde Leben – die grüne Hölle von Mohlberg“
Von Manfred Görgen
Bad Münstereifel-Mahlberg. „Voll das wilde Leben – die Grüne Hölle von Mohlberg“. So das diesjährige Motto der sich auch diesmal mit zahlreichen gelungenen Auftritten vor und hinter den Kulissen engagierenden.
So wunderte nicht, dass auch die verliehenen Orden - jeder von Hand gemacht und damit Unikat - begehrt waren.
Mit das Beste was die Sitzung erneut urgemütlich machte: Zahlreiche Auftretende zählten zu „Eigengewächsen“, was die Sitzung nicht nur in Sachen Brauchtumspflege, verbunden mit dem zu meisternden Lampenfieber und reichlich Engagement wertvoller machte. Fühlten sich auch von auswärts angereiste auf Mahlberger Bühne und als Zuschauer in der Halle sozusagen "Sauwohl".
Die Besucher von nah und fern, waren hin und hergerissen und von den Darbietungen hellauf begeistert.
Mit an der Spitze und wie eh und je so etwas wie eine „Rampensau“ auf der Bühne, erneut Sitzungspräsident Werner Haag.
Dem Motto entsprechend, diesmal im feschen Safari-Look gekleidet. Und wie Werner Haag sich selbst äußerte: „Bin hochmotiviert und wie bereits ein Arbeitskollege sagte, sei ich immer so heiß wie Frittenfett…“! Schritt Werner Haag bereits stolz voran, als er mit dem Tambourkorps Eiche zum Auftakt einzog. Warteten derweil schon im Hallenflur ungeduldig die „Zappelmäuse“ aus Mahlberg und Schönau auf ihren Tanzauftritt mit dem Motto: Schmetterlinge. Sie werden von den Frauen Natalia, Vanessa, Paula trainiert.
Die beiden 14Jährigen Nachwuchsredner Anton Rupperath und Johannes Lingscheid verdienten sich die erste Rakete auf dieser Sitzung. Sie werden gecoacht von Achim Weber und Elfi Geuer, die früher selbst als gute Büttenredner bekannt waren.
Aber schon bevor der erste Akteur die Bühne betrat, heizte Haag in der von ihm gewohnter Manier Jung und Alt lautstark, mächtig wie ein gutmütiger Löwe brüllend, die Besucher an. Feuerte die Menge immer wieder unter anderem mit Schlachtrufen wie „Wieviel Hände hat ein Octopus“ an. Und alle riefen zurück „tausend und mehr.“ Wurde unter anderem „Kornblumenblau ist der Himmel am herrlichen Reigen“ gesungen.
Hatte eine Gruppe Frauen aus Flamersheim einen kompletten Tisch für sich reserviert und einige Mitglieder des befreundeten Junggesellenvereins Palmersheim sich nicht nur im Thekenbereich ehrenamtlich engagiert. Waren die stets gutgelaunt Mitsingenden Besucher/innen auch dank einiger Sänger und Sängerinnen auf der Bühne natürlich noch nie „in New York“.
Gesungen als „Mahlberger Hitparade“ Moritz Niederprüm alias „Dorian Schmiedeeisen“, Jenny Bock-Christina Schümer - Robin Wurms. Schmetterten unter anderem noch die Songs „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten (Jenny und Christina) „Ich war noch niemals in New York (Robin), Atemlos“ (Jenny) Abeley (Roger Whitaker). Bei allen Songs sangen alle in der vollbesetzten Halle am Sonntagnachmittag mit.
Zu den Besucherinnen, mit Begeisterten, kurzfristig auch mit auf der Bühne präsentierenden, gehörte auch die bekannte Malerin und Kulturschaffende Ela Rübenach. Für sie ist diese „außergewöhnliche Sitzung“ wie jedes Jahr „ein freudig erwartendes Muss.“ Somit: „Danke für die tolle Stimmung, Organisation und das wilde Leben bei euch“, Ela Rübenach.
War es am Sonntag bis in die Abendstunden urgemütlich und schön. als die Interessengemeinschaft TV Mahlberg zur alljährlichen Karnevals Sitzung einlud. Dieses Jahr ging es ab in den Dschungel. Entsprechend war die Dorfhalle vom Organisationsteam rund um Michaela Wurms und Marion Claesgens liebevoll hergerichtet worden.
Vor ausverkauftem Haus heizte Moderator Werner Haag in seiner unnachahmlichen Art von Anfang dem Publikum richtig ein. Gleich zu Beginn zeigten die beiden Freunde Anton Rupperath (14 Jahre und aus Schönau) und Johannes Lingscheid aus Mahlberg, ebenfalls erst 14 Jahre alt, mit reichlich Witz zahlreichen Sketchen derart ein, dass es um den Nachwuchs im Karneval im Höhengebiet gut bestellt ist. Diese Jungs müssen weiter gefördert werden, so die einhellige Meinung viedler.
Folgten die „Zappelmäuse“, eine Kindertanzgruppe aus Mahlberg und Schönau.
Ein Raunen ging durchs Publikum, als dann „wahrhaftig“ der amerikanische Präsident Donald Trump, gespielt von Moritz Niederprüm, zur Lage vor Ort von Francesco Garreis alias dem schnauzbärtigen im grauen Kittel und an der Figur Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) erinnernd, als „Ingo von Interessant“ interviewt wurde. "Präsident Trump" mit aberwitzigen Forderungen nach Schneekanonen, Ski-Lift und einem McDonalds auf dem Michelsberg daherkam. Aus dem Bergischen Land angereist, begeisterten Sonja und Oliver Röben die Gäste aus Mahlberg mit einem gekonnten Gesangsduett als die „zwei Profis von der Eierquell“. Mit einem traditionelles Krätzchen im Mohlberger-Kölsch-Fastelovend. Die Showtanzgruppe aus Reifferscheid sorgte mit „Revolution Race“ sorgte dann für temperamentvolle Abwechslung.
Erneut sehr fit auftretend das Herrenballett Mutscheid, die Sugar Girls mit ihren Trainerinnen Angelina Fischer und Kathrin Schäfer, wobei die Mädels „Space Train- one way ticket ins Unbekannte“ präsentierten. Sich selbst ankündigend: „Wir freuen uns stets euch mit strahlenden Momenten auf der Bühne, stimmungsvoller Musik, tollen Kostümen zu faszinieren und mitzureißen. Jeder Schritt, jede Drehung und jede Hebung erzählen die Geschichte von Stunden engagierten Training, um für unsere Zuschauer einen unvergesslichen Auftritt zu schaffen.“ Und eins war vorab gewiss: “Wir lassen eure Bühne beben“.
Sie gehören bereits seit einigen Jahren zum örtlichen Karneval dazu, die „Mahlberger Blasblechquäler“ mit Achim Blindert, Fabian Blindert und Michael Gülden. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter rund. Unter anderem der Gardetanzgruppe Lommersdorf mit Solo-Pärchen Lena und Philipp Luxen. Dann ein berauschender einem Sitzungssketch wobei dabei den Part einer Sitzungspräsidentin Michaels Wurms übernahm und zum Team noch Moritz Niederprüm, Beate von Tomczak, Martin Blindert, Francesco Gareis, Sophie Gareis, Marion Claesgens Jenny, Francesco, Marion und Jan zählten.
Begeisterten bei den Tanzgruppen nicht nur die Magic Girls aus Odendorf mit ihrem Motto „Glückskatzen“. Sie werden von Lara Müller und Melanie Pungen-Müller trainiert. Insgesamt 42 Tänzerinnen, davon stehen regelmäßig 30 auf der Bühne.
Lange unvergesslich dürfte die Mahlberger Hitparade im Gedächtnis bleiben. Und wenn er nicht auf aktiv mit Gesang und Trompete auf der Bühne stand hatte auch der Achim Blindert, Stellvertreters des Landrats, Zeit genug, um das weitere Programm in vollen Zügen zu genießen. Fotos und Text Copyright Manfred Görgen, Pressebüro MaGö, MaGö, mg
LeserReporter/in:Manfred Görgen aus Bad Münstereifel |
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