Im Einsatz für alle
Erfolgreiche „Öku-Ini“

Der Vorstand der „Ökumenischen Initiative“: (v.l.) Marlies Berger (katholische Kirche), Rolf Werner (Kassierer), Sabine Buchheim (Vorsitzende), Dennis Berster (Vorsitzender), Kevin Swiecki (Hospitant), Indra Lorenz (Beisitzerin), Franz-Josef Beul (Schriftführer).  | Foto: Anika Buchheim
  • Der Vorstand der „Ökumenischen Initiative“: (v.l.) Marlies Berger (katholische Kirche), Rolf Werner (Kassierer), Sabine Buchheim (Vorsitzende), Dennis Berster (Vorsitzender), Kevin Swiecki (Hospitant), Indra Lorenz (Beisitzerin), Franz-Josef Beul (Schriftführer).
  • Foto: Anika Buchheim

Wipperfürth. Von der Ökumenischen Initiative bis zum sozialen Unternehmen: mit einem Gebrauchtmöbellager, einem Be-

treuer und sieben Jugendlichen fing alles 1987 an.

Der katholische Theologe Michael Kötter und der evangelische Pfarrer Peter Hennecke wollten benachteiligten Jugendlichen durch Betreuung und Weiterbildung den Start ins Berufsleben ermöglichen und gründeten in Wipperfürth die Ökumenische Initiative (Öku-Ini).

Um das Hilfsangebot zu finanzieren, eröffnete der Verein ein Möbellager, bei dem man gebrauchte Möbel abgeben konnte, die dann an Interessenten verkauft wurden. Für die Jugendlichen wurden Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und persön-

liche Betreuung organisiert.

Nach und nach erweiterte der Verein sein Angebot auf zahlreiche Geschäftsfelder, dazu gehören neben dem Möbellager der ambulante Hospizdienst , Unterstützung für benachteiligte junge Menschen (START), Arbeitsgelegenheiten, die Demokratieförderung, ein Secondhand-Shop für Kleidung, ein kostenloser Mittagstisch, Beratungstellen für Geflüchtete und für Rentenempfänger und das Repair-Café.

36 Mitarbeiter, 130 Ehrenamtliche

Nach 38 Jahren ist aus der Initiative ein gemeinnütziges Unternehmen gewachsen mit 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, über 130 Ehrenamtlichen und rund 450.000 Euro Umsatz im Jahr. Dieser Umsatz ergibt sich aus den Einnahmen aus Verkäufen und Dienstleistungen.

Nimmt man die Fördermittel und Spenden dazu, ergibt das ein jährliches Volumen von rund einer Million Euro.

Für und mit Menschen vor Ort

Die Öku-Ini findet eine breite Unterstützung durch Kirchen, Kommunen, Kreis, Land NRW, Jobcenter, Verbände und Stiftungen. Der Verein entwickelt Projekte aus aktuellem Bedarf, sie werden laufend bewertet und gegebenenfalls auch wieder beendet. Am wichtigsten, so Vorstandsmitglied Dennis Berster, ist die lokale Vernetzung: Die Projekte werden für und mit den Menschen vor Ort entwickelt.

Info: oeku-ini.de/

Kontakt: Ökumenische Initiative e.V., Wupperstraße 6 in 51688 Wipperfürth

Geschäftsführung: Telefon 0 22 67/68 08 31

Wir berichten in loser Folge von den Erfolgen der „Öku-Ini“. In der nächsten Folge wird es um das START-Projekt gehen, das benachteiligten Jugendlichen durch intensive Betreuung unter anderem einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung ermöglicht.

Redakteur/in:

RAG - Redaktion

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