77. RheinKlang 669 Wohnzimmerkonzert
The Pike & The Tree begeisterten
- Helge Hecht („The Pike“), Cajon und digitale Drums, und Dariusz Elbaum („The Tree“), Akustikgitarre mit Loops und Effektgeräten, begeistern mit Party-Hits und dem Sound einer großen Band.
- Foto: Anita Brandtstäter
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Wesseling. Ein Wohnzimmer voller Musik, ein Duo voller Energie und ein Publikum voller Begeisterung: Beim 77. Wohnzimmerkonzert von RheinKlang 669 verwandelte sich Mines Spatzentreff in eine Klangbühne. Zu Gast war das Duo The Pike & The Tree – zwei Musiker, die mit Gitarre und Cajon sowie einer gehörigen Portion Kreativität klangen wie eine große Band.
Hinter dem außergewöhnlichen Bandnamen verbergen sich Helge Hecht („The Pike“) und Dariusz Elbaum („The Tree“) , die seit vielen Jahren musikalisch aktiv sind. Ihr Repertoire reichte an diesem Abend von ABBA bis Nirvana, von Madonna bis Linkin Park – quer durch die Jahrzehnte und Genres. Dabei waren es nicht bloße Covers, sondern originelle, witzige Neuinterpretationen, die das Publikum überraschten und begeisterten.
Besonders beeindruckend war die Klangfülle, die Elbaum und Hecht trotz ihrer Duo-Besetzung erzeugten. Dariusz Elbaum erschafft mit seiner Akustikgitarre per Looping und einem Arsenal von 16 Effektgeräten ganze Klangwelten – Basslinien, Gitarrenriffs und Melodien verschmelzen live zu einem Soundteppich, der keine weiteren Instrumente vermissen lässt. Helge Hecht ergänzte das Spiel mit akustischer und elektrischer Percussion: vom sanft federnden Cajon-Sound bis hin zu druckvollen Beats mit seinen digitalen Drums. Alles, was zu hören war, entstand live im Moment – kein Playback. Und man konnte live auch verfolgen, wie Elbaum die Gitarren-Tracks aufnahm, bevor es richtig los ging.
Das Publikum in Mines Spatzentreff erlebte einen kurzweiligen Abend: Zwar tanzte niemand, doch die Stimmung war ausgelassen, Füße wippten im Takt, und bekannte Refrains wurden laut mitgesungen. Songs wie "Total Eclipse Of The Heart", der Hit von Bonnie Tyler aus dem Jahre 1982, "Eye of the Tiger" von Survivor, geschrieben 1982 für den Film "Rocky III", "Schwarz zu Blau", das Lied des deutschen Reggae- und Hip-Hop-Musikers Peter Fox von 2008, "Bad Romance" von Lady Gaga von 2009, "Unstoppable" der australischen Singer-Songwriterin Sia von 2016, der Hit "Titanium", den David Guetta 2011 mit Sia aufgenommen hat, "Tainted Love", 1964 von Ed Cobb geschrieben und 1981 weltweit bekannt gemacht in der Synthpop-Version von Soft Cell, "Maniac" von Michael Sembello, 1983 für den Soundtrack zum Film "Flashdance" geschrieben, "Ghostbusters", von Ray Parker Jr. 1984 für den gleichnamigen Film komponiert oder "In the End" von Linkin Park von 2000 lösten immer wieder spontanen Applaus aus.
Locker begrüßte und verabschiedete Hoppel Grassmeier, Vorsitzender des Vereins RheinKlang 669, die Gäste und erläuterte für die Neulinge, wie Festivals und Konzerte mit ehrenamtlicher Arbeit nach dem Prinzip „Eintritt frei – der Hut geht ’rum“ organisiert werden. Einen Ausblick gab er insbesondere auf das nächste Highlight: die "Wesselinger Lichter" an der Rheintreppe beim KD-Anleger.
Und jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter mit den Wohnzimmerkonzerten in Mines Spatzentreff:
- 12. September mit dem Bonner Duo GreenShoe,
- 19. September mit dem Liedermacher Marco Wrobel,
- 26. September mit der Brühler Band Celtic Fire.
LeserReporter/in:Anita Brandtstäter aus Köln |
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