Wesselinger Jugendrat gewählt
Eigene Ziele formulieren und sich einsetzen
- Der neue Wesselinger Jugendrat. Vorne stehen von links Dimitrios Paschalidis, Emilia Krumpen, Valentina Beckmann, Shayna Arenja, Nia Hoffmann, Medina Ademi, Henri Scholz, Paul Quandt, Janni Drougias, Tristan Franzen und Mio Schütz. Hinten von links stehen Simay Simsek, Rocil Ali, Leon Daniel Stepniewski, Celina Kopietz, Nedko Ivanov Nedev, Lucy Lou Fischer, Lennart Henschke iund Alperen Hamza Öztürk.
- Foto: Stadt Wesseling
Wesseling (rmm). 46 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren wählten den neuen „Wesselinger Jugendrat“.
Bei der Wahlveranstaltung im Rheinforum wurden 19 Vertreterinnen und Vertreter für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt.
Und dann wurde das Wahlergebnis verkündet. In den neuen Jugendrat gewählt sind: Medina Ademi, Rocil Ali, Shayna Arenja, Valentina Beckmann, Janni Drougias, Lucy Lou Fischer, Tristan Franzen, Lennart Henschke, Nia Hoffmann, Celina Kopietz, Emilia Krumpen, Nedko Ivanov Nedev, Alperen Hamza Öztürk, Dimitrios Paschalidis, Paul Quandt, Henri Scholz, Mio Schütz, Simay Simsek und Leon Daniel Stepniewski.
Dabei ist Dimitrios Paschalidis mit zehn Jahren das jüngste Mitglied und Celina Kopietz mit 16 Jahren das älteste.
Zurvor hatte Bürgermeister Ralph Manzke gemeinsam mit Monika Engels-Welter, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses sowie stellvertretende Bürgermeisterin, die Kinder und Jugendlichen begrüßt: „Ich wünsche Euch, dass Ihr erlebt, wie viel Spaß es macht, eigene Ziele zu formulieren und sich dafür einzusetzen. Dass Ihr einen ersten Einblick gewinnt, wie Politik gemacht wird. Denn unsere Demokratie braucht Menschen, die mitmischen“, gab Bürgermeister Manzke den Kandidatinnen und Kandidaten mit auf den Weg.
Monika Engels-Welter wünschte den frisch gewählten Mitgliedern des neuen Jugendrates alles Gute zum großen Tag „Ich möchte allen danken, die den Mut hatten, heute zu kandidieren. Und allen dazu gratulieren, dass sie aufgestanden sind, sich zu Wort gemeldet und zur Wahl gestellt haben.“
Den übrigen Kindern und Jugendlichen sprach sie ermutigende Worte aus: „Auch wenn ihr heute nicht gewählt worden seid, dürft ihr trotzdem und solltet euch weiter für eure Stadt interessieren und euch da einbringen, wo es möglich ist.“
Nun gilt es, die konstituierende Sitzung zu planen, damit der Jugendrat seinen Vorstand aus seinen Reihen wählen, seine Arbeitsfelder und -strukturen festlegen kann. Dem Jugendrat steht ein Budget von 1.000 Euro für Material und Aktionen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Frau Böcker und Frau Greve, Mitarbeiterinnen der Abteilung Jugendförderung des Jugendamtes, unterstützen den Jugendrat bei seiner Arbeit.
Über den Jugendrat sollen junge Menschen an die Demokratie herangeführt werden. Sie lernen, Kompromisse zu schließen, Fakten von Meinung zu trennen und Positionen zu vertreten. Die konkrete Arbeit im Gremium und die Themen orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Eine Vertreterin oder ein Vertreter des Jugendrats bekommt einen beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss der Stadt.
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |