Projekte am Merkur-Areal
Neuer Eventplatz eingeweiht
- Larissa Weber und Vincent Gülmen (7) zerschneiden das rote Band und geben den City-Radweg frei
- Foto: Michael Kupper
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Waldbröl. Der neue Eventplatz, die Erweiterung des Cityradwegs und die neue Mobilstation an der Friedenstraße sind feierlich eingeweiht worden. „Heute ist ein besonderer Tag für unsere Stadt“, freute sich Bürgermeisterin Larissa Weber bei strahlendem Sonnenschein auf dem ehemaligen Merkur-Areal. Sie erinnerte daran, dass die Einweihung am Tag der Städtebauförderung stattfand, der alljährlich seit 2015 am 9. Mai begangen wird und dieses Mal unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ stand.
Weber betonte: „Diese drei Projekte stehen nicht nur für bauliche Entwicklung, sie sind auch ein sichtbares Zeichen für Optimismus, Zuversicht und den festen Glauben an die Zukunft unserer Stadt.“ Das sei keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, die von Krisen, Unsicherheiten und Kriegen geprägt sind. Umso wichtiger sei es, nach vorne zu schauen und in die Zukunft zu investieren: „Wir gestalten, entwickeln weiter und setzen bewusst Impulse für eine lebenswerte Stadt.“
Die Bürgermeisterin gedachte auch ihres 2022 verstorbenen Mitarbeiters Hartmut Schröder, unter dessen Verantwortung die ersten Planungen für die Umgestaltung des Merkur-Areals entstanden sind: „Dass wir heute hier stehen und diese Projekte Wirklichkeit geworden sind, ist ein Teil seines Wirkens. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“
Planer Klaus Marenbach vom Wiehler Ingenieurbüro „Donner & Marenbach“ blickte auf die Anfänge vor dem Baubeginn im Sommer 2024 zurück: „Damals haben wir uns durch Unterholz gekämpft und den Waldbrölbach gesucht, der freigelegt werden sollte.“ Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, erklärte, dass der City-Radweg in das landesweite Fahrradnetz eingebunden werde: „Aufenthaltsqualität wird mit moderner Mobilität verbunden – das erhöht die Strahlkraft der Marktstadt.“
Eine gemeinsame Einradshow vom SSV Nümbrecht und dem TuS Reichshof rundete die Einweihung ab, bevor der siebenjährige Vincent Gülmen gemeinsam mit Larissa Weber das rote Band durchschnitt, um den knapp 300 Meter langen City-Radweg freizugeben. Während sich zahlreiche Gäste an Ständen regionaler Mobilitätsanbieter informieren konnten und auch für Verpflegung gesorgt war, führten Mobilitätsmanager Rudolf Bergen und Bernd Schneider von „Donner & Marenbach“ über das Areal. Kinder nutzten derweil Angebote des Windecker Spielmobils und die Hüpfburg des THW Waldbröl, zudem präsentierte sich die Drohnenstaffel der Feuerwehr.
An der Mobilstation an der Friedenstraße erläuterte Lea Nagel, Mobilitätsmanagerin bei Go Rheinland, das Prinzip der sicheren Abstellanlage für Fahrräder mit Lademöglichkeit und das Umsteigeangebot. Schließlich stellte Heinz-Peter Schröder, Geschäftsführer der Energiewerke Waldbröl (EWW), die neue 150-kW-Schnelladesäule an der Nümbrechter Straße vor. Sie akzeptiere sämtliche Ladekarten; neue gebe es auch über die Homepage der Energiewerke: „EWW-Kunden tanken 7 Cent günstiger.“
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Michael Kupper aus Reichshof |