Evangelische Kirchengemeinde
Dr. Sándor Molnár ist der neue Pfarrer

Pfarrer Dr. Sándor Molnár (Mitte) wurde ins Amt eingeführt.
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  • Pfarrer Dr. Sándor Molnár (Mitte) wurde ins Amt eingeführt.
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  • Foto: Kirchenkreis An der Agger/Vera Marzinski.

Waldbröl (eif). Die Pfarrer Jochen Gran und Thomas Seibel haben nun auch offiziell einen neuen Kollegen bekommen: Dr. Sándor Károly Molnár, gebürtig aus Ungarn, ist schon seit Anfang 2020 als Pfarrer zur Anstellung in Waldbröl tätig und hat dort seine Anstellungsfähigkeit erworben. Der 42-Jährige ist verheiratet mit Silke Molnár, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbantenberg-Bielstein.

Jetzt wurde er von Superintendent Michael Braun in der Stadtkirche als neuer Pfarrer für die Kirchengemeinde Waldbröl eingeführt. Die Kirchengemeinde hatte sich Anfang Mai in einem Wahlgottesdienst für ihn entschieden. Superintendet Braun nannte die wichtigsten Etappen des neuen Pfarrers: Nach seinem Studium der Theologie und der Geschichtswissenschaften war Sándor Molnár Pfarrer in Ungarn, in Amerika und „als Höhepunkt nun in Waldbröl“. Molnár habe viele Interessen und einen besonderen Konfirmationsspruch. In Josua 1, 9 heißt es: „Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark[!]

Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.“ Wer solch einen Spruch habe, sagte Braun, wisse, dass Gott mit ihm sei. Wo Gott die Wege öffne, sei viel zu tun und so habe Molnár in Waldbröl bereits Projekte wie eine Weihnachts-CD, die offene Kirche und einen Podcast umgesetzt. Seinen Predigttext – Römer 8 – sei er voller Elan angegangen, sagte Pfarrer Dr. Sándor Károly Molnár. Doch die Predigtexte aus dem Römerbrief seien komplex. Es scheine so zu sein, dass dieser Brief immer wieder eine Art Neu-Anfang im Denken erfordert habe – „Wenn Gott für uns ist, wer kann sich dann noch gegen uns stellen?”

Ein Neuanfang sei es auch gewesen, als er Anfang 2020 den Anruf bekam, dass er ab 1. Februar der Kirchengemeinde Waldbröl zugewiesen sei. Der Spruch aus Römer 8 verdeutliche, dass ein Mensch alles Mögliche ausprobieren könne, weit reisen und auch weit kommen, aber „ohne Gott bleibt man sowohl an der Spitze als auch in der Mitte oder am Rande der Gesellschaft allein“.

Der Predigttext habe eine sehr klare und wichtige Botschaft, die Lebenswege in ein anderes Licht stellt, so Molnár. „Sie lautet: Du bist nicht allein! Gott ist an deiner Seite. Er ist grundsätzlich FÜR dich. Unabhängig davon, wie dein Leben sich entwickelt. Welchen Weg auch immer Ihr gegangen seid, und warum auch immer Ihr heute in dieser Kirche auf genau diesem Stuhl sitzt: Ihr wart nicht allein. Du bist nicht allein. Wir werden nicht allein sein. Denn wer kann gegen uns sein - wenn Gott für uns war, ist und bleibt?“

Segensvoten gab es unter anderem von den Kollegen Pfarrer Jochen Gran und Pfarrer Thomas Seibel, seinem Vorgänger Pfarrer Matthias Schippel, dem katholischen Pastor Tobias Zöller und ebenso von Ehefrau Silke Molnár, Pfarrerin in der Kirchengemeinde Oberbantenberg-Bielstein, sowie seinem ehemaligen Lehrer Dr. Tibor Ábrám aus Miskolc/Ungarn.

Für den musikalischen Rahmen sorgten der ehemaliger Kantor Pascal Salzmann an der Orgel sowie der Posaunenchor „Poco Brass“ aus Thierseifen.

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RAG - Redaktion

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