Benefizkonzert
Himmlische Klänge und Gänsehautgefühl
- Logo Troisdorfer Frauenchor FURORE 1948 e. V. © FURORE
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Stimmgewaltig erklang am 3. Adventsonntag, 14. Dezember 2025, der weltweit der Gedenktag für verstorbene Kinder ist, der Psalm 24 „Machet die Tore weit“ aus der Kirche Heilige Familie in Troisdorf Oberlar. Damit wurde das himmlische Benefizkonzert zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Rhein-Sieg unter der Leitung von Wolfram Kastorp eröffnet, dass der Troisdorfer Frauenchor FURORE 1948 e. V. gemeinsam mit dem Männerchor Friesdorf e. V. aufführte. Stimmungsvoll und schwungvoll sangen sich die Sängerinnen und Sänger in die Herzen der Zuhörer. Wolfram Kastorp hatte ein vorzügliches Ensemble zusammengestellt. Die Chöre trugen 19 Lieder mit Klavierbegleitung präzise und mit hoher gesangstechnischer Perfektion vor. Sonore Männerstimmen schmiegten sich an die weichen Frauenstimmen und verzauberten das Publikum. Die wundervolle Melodie des Stückes „Mariä Wiegenlied“ wurde von den Sängerinnen warm und mit viel Gefühl ausgeführt und berührte die Gemüter. Das mit Leidenschaft vorgetragene „Panis angelicus“, ein längst etabliertes und beliebtes Meisterwerk, hinterließ ein Gänsehautgefühl, wogegen der Gospelsong „Heaven is a wonderful place“ mitklatschende Begeisterung hervorrief. Die warme und klangvolle Stimme der Chorsopranistin Iryna Kurth eröffnete das Weihnachtslied „I´ll be home for Christmas“, nachdem die Sängerinnen den Liedtext zu Gehör brachten. Eckpunkte setzte das „Trio Harmony“: die Chorsopranistinnen Carola Tröger, Elke Linden und Choraltistin Birgit Finsterbusch überbrachten, feinfühlig und harmonisch abgestimmt, englische Musikliteratur. Abgerundet wurde dieser musikalische Hochgenuss durch das Ensemble „Stückwerk“, das mit Chorsopranistin Dorothea Großheim, Querflöte, Birgit Schorn, Gesang und Peter Kautz, Klavier, eine wunderbare musikalische Verbindung eingegangen ist. Garant für das Gelingen von Chorkonzerten aller Art ist Pianist Frank Hoppe, der in gewohnter Weise mit formidablem Klavierspiel aufwartete. Das gemeinsam gesungene Weihnachtslied „Tochter Zion“ verabschiedete glückselige Mitwirkende und begeisterte Konzertbesucher in den Abend des 3. Advents.
LeserReporter/in:Angelika Grosch aus Troisdorf |