ENTWARNUNG: Bombenfund in Hahnwald
Fünf-Zentner-Bombe entschärft – Sperrungen werden aufgehoben

Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Entwarnung

Die britische Fünf-Zentner-Bombe im Hahnwald wurde um 12.55 Uhr von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft. Die gesperrten Straßen werden nach und nach wieder freigegeben und die Anwohner*innen können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Neben den Experten des KBD waren 70 Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes, acht Feuerwehrleute und neun Freiwillige von Hilfsorganisationen beteiligt.

Update 1

Der Countdown läuft: Am Donnerstagmorgen (28. August 2025) beginnt in Köln-Hahnwald die Evakuierung rund um den Fundort der Weltkriegsbombe. Ab 9 Uhr müssen rund 670 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

Als Anlaufstelle steht der Marienburger Sport-Club (Schillingsrotter Straße 99, 50996 Köln) bereit. Dort können Betroffene während der Entschärfung des Blindgängers Schutz finden.

Die Stadt Köln kündigten zudem an, mehrere Straßen für den Verkehr zu sperren. Betroffen sind unter anderem:

  • Am Neuen Forst ab Hausnummer 38
  • Judenpfad mit allen Stichstraßen
  • Kirschbaumweg und angrenzender Grünbereich (Haus 32 nicht mehr betroffen)
  • Dieselstraße ab Kirschbaumweg bis Wankelstraße
  • Merillenweg ab Hausnummer 18 bis Am Eichenwäldchen
  • Am Eichenwäldchen, Nordseite, westlicher Grünbereich
  • Am Stiftswäldchen, Südseite

Die Stadt warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und rät, sich über die Internetseite der Stadt Köln, Radio Köln, WDR oder die Kölner Verkehrs-Betriebe zu informieren.

Erste Meldung

Schon wieder Bombenalarm in Köln: Am Mittwochnachmittag (27. August 2025) stießen Bauarbeiter im Stadtteil Hahnwald auf mehrere Brandbomben und einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Während die kleineren Sprengkörper abtransportiert werden konnten, ist die große Gefahr noch da: Eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.

Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf übernehmen den Fall. Die Entschärfung kann allerdings erst am Donnerstag, 28. August, erfolgen. Bis dahin wird die Bombe durch eine Sicherheitsfirma rund um die Uhr bewacht.

Der Sperrbereich hat einen Radius von 400 Metern. Das bedeutet: Rund 670 Anwohnerinnen und Anwohner müssen ab Donnerstagmorgen, 9 Uhr, ihre Wohnungen verlassen. Wo eine Anlaufstelle für Evakuierte eingerichtet wird, ist aktuell noch in Klärung.

Die Stadt Köln und Polizei warnen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen. Informationen zu Straßensperrungen und Fahrplanänderungen gibt es online bei der Stadt, den Kölner Verkehrs-Betrieben sowie bei Radio Köln und WDR.

Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
Der zu evakuierende Bereich ist rot markiert. Der Radius beträgt 400 Meter. | Foto: Stadt Köln
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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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