Hochwasserschutz
Weiter großes Interesse
- Groß war das Interesse an der Informationsveranstaltung zum Thema „Hochwasserschutz“, zu der die Stadt Rheinbach und die Bezirksregierung eingeladen hatten.
- Foto: Stadt Rheinbach
Rheinbach (red). Das Thema Hochwasserschutz lässt die Menschen in der Region nicht los: Rund 200 Bürgerinnen und Bürger kamen zu einem Infoabend in die Mensa der Gesamtschule Rheinbach, um sich über die geplanten Überschwemmungsgebiete am Swistbach und seinen Nebengewässern zu informieren. Eingeladen hatten die Bezirksregierung Köln und die Stadt Rheinbach. Auch Vertreter aus den Nachbarkommunen Meckenheim, Swisttal und Weilerswist sowie Fachleute aus Verwaltung und Politik waren vor Ort.
Viele der Anwesenden hatten sich bereits im Vorfeld eingebracht. Bei der ersten Offenlage der Pläne waren zahlreiche Einwendungen aus der Bürgerschaft, von Kommunen und weiteren Beteiligten eingegangen. Diese Hinweise wurden anschließend geprüft – mit spürbaren Folgen für die Planung.Denn die neuen Berechnungen haben das Bild der Lage verändert: Einige Flächen, die bislang als überschwemmungsgefährdet galten, fallen künftig heraus. Gleichzeitig sind neue Bereiche hinzugekommen, die nun in das Überschwemmungsgebiet aufgenommen werden müssen. Welche Flächen betroffen sind und wie die Ergebnisse zustande kommen, erläuterten die Fachleute der Bezirksregierung und stellten sich den Fragen aus dem Publikum.
Ergänzend zeigte die Stadt Rheinbach, welche Maßnahmen vor Ort bereits umgesetzt wurden und welche noch geplant sind. Dazu gehören auch sogenannte Starkregengefahrenkarten, die aufzeigen, wo bei extremen Niederschlägen besondere Risiken bestehen. Der Technische Beigeordnete Torsten Bölinger stand dabei für Fragen zur Verfügung und gab Einblicke in die kommunalen Planungen.
Für die neu betroffenen Flächen wird das Verfahren nun weitergeführt. Ein überarbeiteter Verordnungsentwurf soll zusammen mit aktualisierten Karten erneut öffentlich ausgelegt werden. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit noch einmal die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen einzubringen.
Die neuen Überschwemmungskarten sollen zudem in Kürze online abrufbar sein. Die hohe Beteiligung an dem Infoabend zeigt, wie groß der Informationsbedarf ist – und wie wichtig transparente Verfahren und Mitwirkungsmöglichkeiten für die Menschen in der Region sind.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |