Brotbackfest Eckenhagen
Backes auf Hochtouren

Heinz Jaeger zwischen Rheinischem Schwarzbrot (oben) und Steinofenbrot | Foto: Michael Kupper
2Bilder
  • Heinz Jaeger zwischen Rheinischem Schwarzbrot (oben) und Steinofenbrot
  • Foto: Michael Kupper

Eckenhagen. Zwei Tage lang drehte sich im Bauernhofmuseum alles um das Thema Brot. Auf dem vom Heimatverein Eckenhagen organisierten Brotbackfest gab es diesmal vier herzhafte Sorten von Rheinischem Schwarzbrot mit gerösteten Kürbis- und Sonnenblumenkernen – sowohl freigeschoben als auch in der Kastenform gebacken – über Steinofenbrot aus Roggenmehl mit Natursauerteig und einem drei Kilogramm schweren Braugerstenbrot aus Buttermilch und gemälzter Braugerste bis hin zu einem Dinkel-Kartoffelbrot, das zu 90 Prozent aus Dinkelmehl und Kartoffeln hergestellt wird.

Neben diesen herzhaften Genüssen hatte das Backteam für die Freunde süßer Brote auch Mandel-Marzipan-, Butter- und Rosinenstuten im Angebot. „Heizmeister“ Heinz Jaeger schilderte, dass er den Backes bereits am Mittwoch angeheizt und auch am Donnerstag ständig befeuert hat: „Der Ofen war über den Winter sehr ausgekühlt und auch die Feuchtigkeit musste erst einmal raus.“ Am Freitag war es dann so weit und es konnte im mehreren Chargen gebacken werden. Die große Nachfrage der Kunden hätte der Eckenhääner Backes allerdings nicht allein befriedigen können und so bekam er Unterstützung von zwei Steinöfen aus dem Sauerland.

Am Brotbackfest selbst war der Backraum Spezialbrötchen vorbehalten, die Heinz Jaeger und Dieter Reuschel vor dem Einschießen mit einer „Tiger-Paste“ bestrichen. Dieses Topping aus Palmfett mit Meersalz und Pfeffer verleiht den Brötchen nicht nur ein getigertes Aussehen, sondern auch den perfekten Geschmack für den gemeinsamen Genuss mit der vom Dorfmetzger Bernd Hochhard eigens für den Heimatverein kreierten „Museumswurst“. Diese wurde nebenan in der Remise gebraten und mit Pflaumensenf nach einem geheimen Rezept von Vereinsmitglied Thomas Roos gereicht.

Um die Mittagszeit gab es die „Eckenhääner Museumswurst“ ebenfalls in der Museumsküche, dort allerdings mit Bratkartoffeln. Sehr lecker waren auch die eingelegten Heringsfilets nach „Museums-Art“ mit Pellkartoffeln. Den Dip dazu hatte Geschäftsführer Sebastian Diez kreiert. Nach dem Essen im „Alten Kuhstall“, der guten Stube des Museums, gab es es dort als Nachtisch eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen.

Ein kleiner Markt mit Strickwaren, Schmuck, Holzarbeiten und Blumen-Deko bereicherte das Brotbackfest. In der Remise bot der Hof Benderscheid Wurstwaren an, die „Fehlberg-Hexen“ Marmeladen, Gelees und das „Eckenhääner Kurgetränk“. Erstmals vertreten war Jeanette Rüsche-Siedenstein aus Drolshagen mit Blumen und Dekoration; sie eröffnet bald ein Geschäft in Eckenhagen.

Heinz Jaeger zwischen Rheinischem Schwarzbrot (oben) und Steinofenbrot | Foto: Michael Kupper
Dieter Reuschel (l.) und Heinz Jaeger bestreichen Brötchen mit Tiger-Paste | Foto: Michael Kupper
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Michael Kupper aus Reichshof

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.