Zeitplan eingehalten
Kirchengemeinde schafft Wohnraum für Senioren

Architekt Klaus Zeller, Superintendent Markus Zimmermann, Berta Bilger, Mitarbeiterin des Architekturbüros, Pfarrerin Maike Pungs und Bürgermeister Frank Keppeler pflanzten anlässlich der Fertigstellung des neuen Wohngebäudes einen französischen Ahorn.
  • Architekt Klaus Zeller, Superintendent Markus Zimmermann, Berta Bilger, Mitarbeiterin des Architekturbüros, Pfarrerin Maike Pungs und Bürgermeister Frank Keppeler pflanzten anlässlich der Fertigstellung des neuen Wohngebäudes einen französischen Ahorn.
  • Foto: Stadt Pulheim

Nur rund eineinhalb Jahre nach dem symbolischen ersten Spatenstich im September 2020 sind zehn Wohnungen für Seniorinnen und Senioren mitten im Dorf bezugsfertig.

Sinnersdorf (hs). Zur Eröffnung schenkte die Stadt Pulheim der Evangelischen Kirchengemeinde Pulheim/Sinnersdorf als Bauherrin zwei Bäume. Pfarrerin Maike Pungs, Bürgermeister Frank Keppeler, Architekt Klaus Zeller, seine Mitarbeiterin Berta Bilger sowie Markus Zimmermann, Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord, legten symbolisch noch einmal Hand an. Gepflanzt wurden eine großlaubige Mehlbeere sowie ein französischer Ahorn.

„Die Menschen leben gerne in Pulheim und möchten ihre gewohnte Umgebung auch im Alter nicht missen. Dies hat jüngst eine Umfrage der Stadtverwaltung noch einmal deutlich aufgezeigt. Ein solches Projekt, wie das der evangelischen Gemeinde, macht genau dies möglich“, sagte Bürgermeister Keppeler während einer kleinen Feierstunde im Beisein von Ortsvorsteher Josef Klaes.

Das vom Architekturbüro Zeller und Kölmel entworfene Gebäude fügt sich auf dem Grundstück neben der Friedenskirche an der Horionstraße in die bestehende Bebauung ein: Statt eines großen Wohngebäudes erweckt der Neubau den Eindruck mehrerer kleiner Häuser. Die fünf Drei-Zimmer-Wohnungen sowie die fünf Zwei-Zimmer-Wohnungen sind alle barrierefrei, zwei davon rollstuhlgerecht. Der Komplex verfügt außerdem über eine Tiefgarage und einen Aufzug. Wie Pfarrerin Maike Pungs berichtete, sind bereits alle Wohnungen vermietet.

Die Tiefgarage hat zudem etwas Besonderes zu bieten: Gemeinsam mit Sprayer Fredrik Erichsen haben Jugendliche aus der Kirchengemeinde erst vor wenigen Tagen die Stellplatznummern als Graffiti auf den grauen Beton gesprüht.

Redakteur:

Holger Slomian aus Hürth

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