Tempo für die Machbarkeitsstudie
Verkehrsminister unterstützt die L82-6n

Der Porzer CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Marx (v.l.) beratschlagte mit Parteikollege Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister) sowie dem Landtagsabgeordneten Florian Braun (Porz und Kalk) und Oliver Krauß (Rhein-Sieg-Kreis) über die Umgehungsstraße L 82-6n, zu der eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde.
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  • Der Porzer CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Marx (v.l.) beratschlagte mit Parteikollege Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister) sowie dem Landtagsabgeordneten Florian Braun (Porz und Kalk) und Oliver Krauß (Rhein-Sieg-Kreis) über die Umgehungsstraße L 82-6n, zu der eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde.
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Porz - (kg) Hatte Verkehrsdezernentin Andrea Blome im September vergangenen
Jahres darauf hingewiesen, dass der neue Verkehrsminister die
Trassenfindung für die neue Autobahn „zielstrebig und mit einem
sehr ehrgeizigen Tempo angehen“ werde, so sagte Hendrik Wüst Ende
Juli auf einem Pressetermin in Niederkassel, dass die Rheinquerung bis
2030 zwischen Niederkassel und Wesseling fertiggestellt sein soll. Was
Blome aufgrund von Informationen aus der Verwaltung im
Verkehrsausschuss mitteilte, trifft auf einen Abschnitt der A 553 zu,
die nach dem neuen Bundesverkehrswegeplan zwischen Spich und Wesseling
eine vierstreifige Verbindung schaffen soll.

CDU-Verkehrsminister Wüst äußerte sich auf Einladung von
Parteikollegen und Landtagsabgeordneten Florian Braun zur
Umgehungsstraße L 86-6n: „Wenn die Stadt Köln die Ortsumgehung
Zündorf realisieren möchte, dann wird das Land die Stadt dabei
unterstützen“, sagt er.

Wüst sieht dabei die Studie im Zentrum, die gemeinsam mit den
Umlandkommunen die L 82-6n neu bewerten soll. CDU- Parteikollege und
Landtagsabgeordneter Florian Braun meint, dass seit der ersten
Untersuchung aus 2006 „viel passiert“ sei: „Porz ist gewachsen,
die Verkehre haben zugenommen (...)“ Braun sieht ebenfalls die
Zusammenhänge mit der Rheinquerung. „Eine Neubewertung nach zwölf
Jahren ist überfällig“, erklärt er.

Allerdings trifft die L 82-6 in Porz auf unterschiedliche politische
Meinungsbilder: CDU, Grüne und FDB brachten im Vorfeld der
Verkehrsausschuss-Vorlage von September 2017 im Juni desselben Jahres
einen Dringlichkeitsantrag in die Bezirksvertretung Porz ein, damit
die Umgehungsstraße neu bewertet werden kann. Die SPD brachte einen
Änderungsantrag ein, der abgelehnt wurde.

Die L 86-6n soll einmal vom Zündorfer Loorweg die Ranzler-, Wahner-
und Frankfurter Straße kreuzen und an die A 59 andocken. Geschehe
dies in Höhe des Bieselwald, wäre davon auszugehen, dass ein
Doppelanschluss Eifeltor/Klettenberg wie an der A 4 gebaut werden
müsste.

Das Projekt, das die Landesregierung jetzt unterstützen will,
spiegelt den Wunsch von CDU-Politikern wie Anne Henk-Hollstein
(Stadtrat) und Werner Marx (Fraktionsvorsitz Porz) wider.

Der Porzer CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Marx (v.l.) beratschlagte mit Parteikollege Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister) sowie dem Landtagsabgeordneten Florian Braun (Porz und Kalk) und Oliver Krauß (Rhein-Sieg-Kreis) über die Umgehungsstraße L 82-6n, zu der eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde.
Die Umgehungsstraße L 82-6n würde von Zündorf über Wahner- und die Frankfurter Straße an die A 59 andocken.
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