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TOP-Show im Tanzbrunnen
Andreas Kieling in Köln! Ein Leben zwischen Grizzlys und Mondfischen

Foto: Fotos mit Genehmigung und Dank an Andreas Kieling, Tanzbrunnen Köln und Archiv
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  • Foto: Fotos mit Genehmigung und Dank an Andreas Kieling, Tanzbrunnen Köln und Archiv
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Von Alaska nach Köln: Andreas Kieling begeistert mit „Mein Leben mit den wilden Tieren“

Multivisionsshow im Tanzbrunnen: Der Star-Tierfilmer zieht Bilanz – Faszination Wildnis: Kieling schlägt Brücken zwischen Mensch und Tier – Am Samstag in Oberhausen und Sonntag in Marl

von Werner Kilian

Am Abend des 24. Februar 2026 versammelten sich zahlreiche Naturbegeisterte im Kölner Tanzbrunnen, um einen der renommiertesten Tierfilmer Deutschlands hautnah zu erleben. Unter großer Anteilnahme präsentierte Andreas Kieling seine beeindruckende Live-Show „Mein Leben mit den wilden Tieren“ und nahm das Publikum mit auf eine multimediale Reise durch sein über 30-jähriges Lebenswerk.

Der 1959 in Gotha geborene Abenteurer, der bereits als 16-Jähriger aus der DDR floh und seit den 1990er Jahren die unberührtesten Winkel der Erde dokumentiert, bewies einmal mehr, warum er als lebende Legende seines Fachs gilt. Mit einer Mischung aus Charme, Fachkompetenz und einer Prise Witz schaffte er es, die fragile Schönheit der weltweiten Flora und Fauna in den Fokus zu rücken.

Grenzerfahrungen und Überlebenskampf

Das Programm bot eine fesselnde Mischung aus gefährlichen Grenzerfahrungen und tiefgründigen Naturbeobachtungen. Besonders eindrücklich schilderte Kieling seine physischen Begegnungen mit der Wildnis, die ihn oft an seine Grenzen brachten. Er berichtete von dem dramatischen Zwischenfall in den Hochkarpaten im Mai 2023, als er während der Fotografie heimischer Vögel von einem Braunbären angegriffen wurde.

Auch andere riskante Momente – von der Würgeattacke einer Anakonda in Brasilien über den Biss einer Schwarzen Mamba in Namibia bis hin zum Angriff eines wehrhaften Auerhahns im deutschen Mittelgebirge – wurden thematisiert. Kieling machte dabei deutlich, dass diese Nähe zum Tier zwar gefährlich sei, aber erst jene spektakulären Aufnahmen ermögliche, die sein Publikum so faszinieren.

Auge in Auge mit der Natur

Ein visuelles Highlight war zudem sein Bericht aus Thailand, wo er den seltenen und gewaltigen Mondfisch in dessen Unterwasserwelt begleiten konnte. Veranstaltet wurde das Event von bekannten Merz Veranstaltungsservice GmbH aus Mülheim an der Ruhr. Das Unternehmen ist ein solider, bodenständiger und dennoch hochprofessioneller Dienstleister, der die „Anpacker-Mentalität“ des Ruhrgebiets verkörpert. Wer Technik, Logistik, Umsetzung und Know-how aus einer Hand sucht, findet hier unter der Leitung von Malte Thormann und Roman Roßmann eine bewährte Adresse.

Ein zentraler Teil der Show widmete sich Kielings Zeit in der Arktis und Alaska. Er ließ das Publikum an seinem monatelangen Aufenthalt unter Grizzlys und Eisbären teilhaben und erzählte bewegend von seiner Wanderung mit einer Moschusochsen-Herde. Dass er dort schließlich als Teil der Gruppe akzeptiert wurde, lieferte hautnahe Bilder aus einer menschenfeindlichen Umgebung, in der jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist.

Kielings riskante Reise durch die Wildnis

Dabei stellte er immer wieder die philosophische Kernfrage seiner Arbeit: Was sieht das Tier eigentlich im Menschen? Diese Reflexion über die eigene Rolle – ob als Eindringling, neutraler Beobachter oder gar Beute – verlieh dem Abend eine besondere Tiefe und regte zum Nachdenken über das menschliche Selbstverständnis in der Natur an.

Im späteren Verlauf der Veranstaltung schlug Kieling den Bogen zur aktuellen Situation in Deutschland. Er band das Kölner Publikum aktiv in seine Gedankenwelt ein und diskutierte drängende Fragen zum heimischen Naturschutz. Wie verändert sich das Leben im Wald im Zuge des Klimawandels? Wie ist die Rückkehr der Wolfspopulationen zu bewerten und müssen wir uns auf eine dauerhafte Rückkehr der Bären einstellen?

Wenn die Wildnis im Herzen Kölns erwacht

Durch den Vergleich mit seinen internationalen Erfahrungen zeigte er auf, was wir im Umgang mit Wildtieren von anderen Ländern lernen können. Am Ende des Abends stand fest: Andreas Kieling ist es gelungen, die Faszination für die Wildnis von der Arktis bis zum heimischen Mittelgebirge spürbar zu machen und sein Publikum nicht nur zu unterhalten, sondern nachhaltig für den Schutz unserer Umwelt zu inspirieren.

In der schönen Eifel ist Andreas Kieling zuhause, wer ihn mal live sehen und hören will, muss sich sputen. Am kommenden Samstag gastiert er in Oberhausen und am Sonntag, den 1. März schließt sich noch eine Show in Marl.

LeserReporter/in:

Werner Kilian aus Porz

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